Buckelwal wohl seit 6. oder 7. Mai tot
Der mehrfach an den Ostseeküsten gestrandete Buckelwal, der in einer umstrittenen Aktion in die Nordsee gebracht wurde, hat nach seiner Freisetzung vermutlich noch bis zum 6. oder 7. Mai gelebt. Dies ergab die Auswertung der Daten des Senders, den das Tier zuletzt trug, wie Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) in Schwerin mitteilte.
Das Tier war am 2. Mai in der Nordsee freigesetzt worden. Die Analyse der Senderdaten deute darauf hin, dass der Wal bereits kurze Zeit später verendete. Die genauen Umstände des Todes sind noch unklar. Der Fall hatte bundesweit für Diskussionen gesorgt, da die Entscheidung, den Wal in die Nordsee zu bringen, von Tierschützern und Experten kritisiert wurde.
Backhaus betonte, dass die gewonnenen Daten wichtige Erkenntnisse für zukünftige Strandungsfälle liefern. Die Auswertung zeige, dass der Wal offenbar schwer geschwächt war und die Strapazen der Umsiedlung nicht überstanden hat. Die Behörden prüfen nun, ob alternative Rettungsmaßnahmen in Zukunft effektiver sein könnten.



