Bundesbank warnt: Iran-Krieg kostet Deutschland Wohlstand
Bundesbank: Iran-Krieg kostet uns Wohlstand

Berlin/Frankfurt a.M. – Der Iran-Krieg hinterlässt tiefe Spuren in der deutschen Wirtschaft. Die Bundesbank schlägt Alarm: Das Wachstum fällt geringer aus als erwartet, die Inflation steigt und die Kaufkraft der Verbraucher schwindet.

Deutlich gedämpfte Wachstumsaussichten

Laut der am Freitag veröffentlichten „Deutschland-Prognose“ der Bundesbank wächst das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2026 nur noch um magere 0,5 Prozent – statt der im Dezember erwarteten 0,6 Prozent. Für 2027 halbierte die Notenbank ihre Prognose fast: von 1,3 auf nur noch 0,8 Prozent. Bundesbankpräsident Joachim Nagel gibt dennoch Hoffnung: Bis 2028 werde die Konjunktur „wieder an Fahrt gewinnen“ – getragen von sinkenden Energiepreisen, anziehender Weltwirtschaft und staatlichen Investitionen.

Belastungen für Verbraucher und Unternehmen

Doch im Moment trifft es die Deutschen hart: Explodierende Energiepreise fressen die Kaufkraft auf. Unternehmen kämpfen mit Lieferengpässen und schwacher Nachfrage. Die Inflation steigt auf 2,9 Prozent in diesem Jahr – erst 2028 soll sie wieder unter 2 Prozent fallen. Nagel warnte außerdem vor hoher Unsicherheit: Die geopolitische Lage mache jede Prognose zum Vabanquespiel.

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Hintergrund des Konflikts

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg ausgelöst. Teheran antwortete mit Raketen und Drohnen – auf Israel, Golfstaaten und US-Einrichtungen. Dazu blockiert der Iran faktisch die Straße von Hormus – eine der wichtigsten Öl-Routen der Welt. Die Folge: Öl- und Spritpreise schießen weltweit in die Höhe.

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