Erneuter Waldbrand in Jüterbog auf acht Hektar ausgeweitet
Erneuter Waldbrand in Jüterbog auf acht Hektar ausgeweitet

Ein erneuter Waldbrand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West in Brandenburg hat sich auf acht Hektar ausgeweitet. Das teilte eine Sprecherin der Regionalleitstelle Brandenburg an der Havel mit. Die Ausdehnung wurde mithilfe einer Drohne erfasst. Derzeit wird das Feuer von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg beobachtet. Am Nachmittag sollen Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand erneut kontrollieren.

Munitionsbelastung verhindert direkte Löscharbeiten

Eine direkte Brandbekämpfung ist wegen der Munitionsbelastung des Geländes nicht möglich. Die Feuerwehr kann daher nur von Wegen und Brandschneisen aus gegen die Flammen vorgehen. Der Einsatz wird voraussichtlich länger dauern, und die Einsatzkräfte hoffen auf Regen, um die Situation zu entschärfen. Bereits in der Vergangenheit kam es auf dem ehemaligen Truppenübungsgelände immer wieder zu Waldbränden, die durch die Munitionsreste erschwert werden.

Warnung der Bevölkerung

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte am Samstag die Menschen in der Region vor Rauchentwicklung durch den Waldbrand am ehemaligen Truppenübungsplatz Jüterbog West. Die Warnmeldung rät dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Eine unmittelbare Gefahr für Anwohner bestand nach Angaben der Regionalstelle jedoch nicht.

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Brandherd nahe dem Wurzelberg

Der Brand war im Bereich Jüterbog West nahe dem Wurzelberg auf der westlichen Seite des ehemaligen Truppenübungsplatzes ausgebrochen. Das Gelände ist aufgrund seiner Geschichte als militärischer Übungsplatz stark mit Munition belastet, was die Brandbekämpfung erheblich erschwert. Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, die das Gebiet betreut, beobachtet die Lage kontinuierlich.

Die Regionalleitstelle Brandenburg an der Havel betonte, dass die Ausdehnung des Feuers präzise durch den Drohneneinsatz ermittelt werden konnte. Die Feuerwehr plant, am Nachmittag erneut vor Ort zu sein, um die Situation zu bewerten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten. Sollte der Regen ausbleiben, könnte sich der Brand weiter ausbreiten.

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