Gänse legen S-Bahn in Hamburg lahm – Rettungseinsatz der Bundespolizei
Gänse legen S-Bahn lahm – Rettungseinsatz in Hamburg

Ein tierischer Zwischenfall hat am Sonntag den S-Bahnverkehr in Hamburg-Altona lahmgelegt. Mehrere Gänse waren auf den Gleisen gesichtet worden, woraufhin die Bundespolizei die Strecke zwischen den Stationen Hochkamp und Klein Flottbek sperrte und den Strom abschaltete. Anwohner hatten die Tiere entdeckt und den Notruf gewählt.

Gänse im Gleisbett: Schnelle Hilfe für die Tiere

Die Bundespolizei konnte eine Gans einfangen, während Anwohner ein weiteres Tier in Sicherheit brachten. Beide Gänse blieben unverletzt und wurden der Schwanenrettung Hamburg übergeben. Solche Vorfälle sind in der Hansestadt keine Seltenheit, wie das Bezirksamt Hamburg-Nord mitteilte.

Häufige Einsätze wegen Tieren auf Gleisen

„Aufgrund der vielen Gleisanlagen in Hamburg kommt es immer wieder vor, dass Tiere in die Nähe von Bahngleisen geraten“, erklärte eine Sprecherin des Bezirksamts, bei dem auch das Schwanenwesen angesiedelt ist. Eine offizielle Statistik werde zwar nicht geführt, doch die aktuell hohe Zahl von Gänsen im inneren Stadtgebiet führe dazu, dass die Tiere vermehrt in Bereiche abseits der Gewässer ausweichen, um dort zu brüten.

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Die Wildtierrettung des Hamburger Schwanenwesens sei daher regelmäßig im Einsatz – nicht nur direkt auf den Gleisen, sondern auch an Bahnhöfen, Bahndämmen und angrenzenden Wegen. Das Personal sei speziell für solche Einsätze geschult, um die Tiere sicher zu bergen und den Bahnverkehr so schnell wie möglich wieder freizugeben.

Der Vorfall in Hamburg-Altona zeigt erneut, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Behörden, Einsatzkräften und Bürgern ist, um Wildtiere in Gefahrensituationen zu schützen. Die S-Bahn-Strecke konnte nach dem erfolgreichen Rettungseinsatz wieder freigegeben werden.

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