Neue Badestellen in Treptow-Köpenick geplant: Abkühlung für alle Berliner
Neue Badestellen in Treptow-Köpenick geplant

Berlin plant neue Badestellen im Südosten, um der wachsenden Nachfrage nach Abkühlung an Hitzetagen gerecht zu werden. Bereits jetzt gibt es 39 offizielle Badestellen in der Stadt, doch viele sind an heißen Tagen heillos überfüllt – besonders in Treptow-Köpenick, dem wasserreichsten und flächenmäßig größten Bezirk Berlins.

Hitzetage und Bevölkerungsentwicklung erfordern mehr Kapazitäten

Angesichts von Klimaveränderungen und wachsenden Bevölkerungszahlen zieht es immer mehr Berlinerinnen und Berliner aus der überhitzten Innenstadt in die kühleren Außenbereiche. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat daher beschlossen, neue Badestellen zu schaffen. „Wir müssen die Infrastruktur anpassen, um allen Bürgern eine sichere und angenehme Abkühlung zu ermöglichen“, sagte ein Sprecher der Senatsverwaltung.

Treptow-Köpenick als Schwerpunkt

Der Bezirk Treptow-Köpenick bietet mit seinen zahlreichen Seen und Flussläufen ideale Voraussetzungen für neue Badestellen. Geplant sind unter anderem Flächen an der Dahme und am Müggelsee. Die genauen Standorte werden derzeit geprüft. „Wir wollen die natürlichen Gewässer besser nutzen, ohne die Umwelt zu belasten“, so der Sprecher weiter.

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Konkrete Zahlen und Zeitplan

Nach Angaben der Senatsverwaltung sollen bis 2026 mindestens fünf neue Badestellen entstehen. Die Kosten werden auf rund 2,5 Millionen Euro geschätzt. Die Finanzierung erfolgt aus dem Landeshaushalt. Bereits in diesem Jahr sollen erste Maßnahmen wie die Einrichtung von Liegewiesen und der Bau von Zugängen umgesetzt werden.

Entlastung für bestehende Badestellen erhofft

Mit den neuen Standorten erhofft sich der Senat eine deutliche Entlastung der bisherigen Badestellen, die an Spitzentagen oft an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. „Wir rechnen mit einer Reduzierung der Besucherzahlen an den überlasteten Stellen um bis zu 30 Prozent“, prognostiziert die zuständige Stadträtin. Dies würde auch die Wasserqualität und die Sicherheit verbessern.

Bürgerbeteiligung und Umweltverträglichkeit

Die Planung sieht eine umfassende Bürgerbeteiligung vor. Anwohner und Interessierte können Vorschläge einbringen und an Informationsveranstaltungen teilnehmen. Zudem wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt, um die Auswirkungen auf Flora und Fauna zu minimieren. „Naturschutz und Erholung müssen in Einklang gebracht werden“, betont der Sprecher.

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