Am Morgen des heutigen Tages wurde ein Großeinsatz am Baggersee in Hördt im Landkreis Germersheim ausgelöst. Eine Radfahrerin hatte gegen 9:30 Uhr eine hilflose Person im Wasser gemeldet. Daraufhin rückten zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst an, um nach der Person zu suchen. Auch ein Hubschrauber wurde zur Unterstützung der Suchmaßnahmen eingesetzt. Trotz des massiven Aufgebots konnte die vermisste Person bislang nicht gefunden werden, wie die Polizei mitteilte.
Hintergrund des Einsatzes
Der Baggersee in der Hördter Rheinaue ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Die genauen Umstände, die zu der Meldung führten, sind noch unklar. Die Einsatzkräfte durchkämmen das Gewässer und die Uferbereiche systematisch. Die Polizei bittet die Bevölkerung, den Bereich weiträumig zu meiden, um die Sucharbeiten nicht zu behindern.
Suchmaßnahmen im Detail
Die Rettungskräfte setzen sowohl Boote als auch Taucher ein, um den See abzusuchen. Der Hubschrauber unterstützt aus der Luft mit Wärmebildkameras. Bisher verliefen alle Suchaktionen erfolglos. Die Polizei schließt nicht aus, dass es sich um einen Fehlalarm handeln könnte, geht aber zunächst von einem Ernstfall aus.
Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter mehrere Löschfahrzeuge und die Drehleiter. Die DLRG unterstützt mit speziell ausgebildeten Wasserrettern. Der Rettungsdienst hat einen Behandlungsplatz eingerichtet, falls die Person gefunden wird.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität der vermissten Person zu klären. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden. Der Einsatz wird voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.



