Trockenheit: Stiftung warnt vor herabstürzenden Ästen in Parks
Trockenheit: Stiftung warnt vor Ästen in Parks

In vielen Parkanlagen in Berlin und Brandenburg leiden Bäume unter der anhaltenden Trockenheit. Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) warnt vor dem Risiko von herunterfallenden Ästen. In allen Parkanlagen der Stiftung sei derzeit mit gefährlichen Astabbrüchen zu rechnen, teilte die SPSG mit. Besucherinnen und Besucher der Parks werden gebeten, auf den Wegen zu bleiben. Die Stiftung warnt ausdrücklich davor, sich unter Bäumen aufzuhalten.

Baumstatik leidet unter Wassermangel

„Fehlendes Wasser hat großen Einfluss auf die Baumstatik. Stammholz und Astwerk verlieren ihre natürliche Elastizität und können unvermittelt und ohne jegliche Vorschädigungen abbrechen“, so die Stiftung. Es sei ein Teil der Überlebensstrategie von Bäumen, Verdunstungsflächen durch das Einrollen der Blätter zu verringern, aber auch starke Äste abzuwerfen.

Regen und Wind erhöhen Risiko

Auch von Niederschlägen, insbesondere Starkregengüssen, könne in Verbindung mit Windböen eine Gefahr ausgehen. „Das zusätzliche Gewicht auf Kronen und Blättern lässt die bereits gestressten Bäume und Äste leichter brechen“, warnte die Stiftung.

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Hintergrund: SPSG betreut Welterbe-Parks

Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) betreut gut 30 Museumsschlösser und zahlreiche Parks in Brandenburg und Berlin, die jedes Jahr mehr als 3,5 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland anziehen. Dazu zählt auch die Kulturlandschaft, die sich vom Schloss Sanssouci in Potsdam bis zur Pfaueninsel in Berlin erstreckt und Teil des Weltkulturerbes ist. Besucher sollten daher derzeit besonders vorsichtig sein und die Wege nicht verlassen, um Unfällen durch herabfallende Äste vorzubeugen.

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