Geheimes Lagebild: 2200 Anschläge auf die Deutsche Bahn seit Januar
2200 Anschläge auf die Deutsche Bahn seit Januar

Ein internes, geheimes Lagebild der Deutschen Bahn, das BILD exklusiv vorliegt, enthüllt das ganze Ausmaß des Schienen-Terrors: Seit Januar 2026 wurden 2200 Fälle von Brandstiftung, Metalldiebstahl und gefährlichen Eingriffen registriert – ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Über 220.000 Verspätungsminuten mussten Bahnkunden allein durch diese Straftaten hinnehmen.

Anschlag auf Strecke Hamburg–Cuxhaven legt Pendlerverkehr lahm

In der Nacht zu Dienstag schlugen die Bahn-Saboteure im Norden zu. Ihr Ziel: ein Verteilerkasten im niedersächsischen Neu Wulmstorf. Das Ergebnis: verbranntes Plastik, geschmolzene Kabel – die wichtige Pendler-Strecke Hamburg–Cuxhaven war gestört. Mehr als 200 Zugfahrten fielen aus, Tausende Pendler strandeten und mussten auf Busse und Taxis umsteigen. 19 Güterzüge wurden mitten auf der Fahrt abrupt gestoppt.

Muster der Täter: Gezielte Zerstörung mit maximaler Wirkung

Das Muster der Täter ist immer gleich: Sie legen Feuer an den Gleisen, durchtrennen wichtige Datenleitungen oder stehlen kilometerweise Metall. Die Folge: Von einer Sekunde auf die andere geht nichts mehr. Sicherheitskreise sind alarmiert. Der Anschlag im Norden ist kein Einzelfall, sondern Teil einer gefährlichen, bundesweiten Anschlagswelle.

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Brandanschlag bei Leverkusen: Hauptschlagader NRW gekappt

Wie verwundbar das Netz ist, zeigte sich erst vergangenen Freitag im Westen. Ein mutmaßlicher Brandanschlag kappte die Hauptschlagader Nordrhein-Westfalens zwischen Köln und Düsseldorf. Bei Leverkusen brannten die Kabelschächte – nichts rollte mehr. Hunderttausende Menschen saßen fest. Kurz darauf tauchte im Internet ein Bekennerschreiben auf. Die linksextreme, technikfeindliche Gruppe „Kommando Angry Birds“ feierte sich darin für die Tat.

Güterverkehr gezielt ins Visier genommen – immense Schäden für die Wirtschaft

Die Saboteure nehmen gezielt vermeintliche Nebenstrecken ins Visier. Das Problem: Genau das sind die Hauptrouten für den schweren Güterverkehr. Wenn dort die Signale auf Rot springen, werden Fabriken nicht mehr mit Waren versorgt. Die Industrieproduktion gerät ins Stocken – ein immenser Schaden für die gesamte deutsche Wirtschaft. Bei der Bahn wollte man sich wegen der laufenden Ermittlungen offiziell zu den Vorfällen nicht äußern.

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