Seit Mittwoch ist die vielbefahrene A565-Rheinbrücke in Bonn für Autofahrer gesperrt. Die Auswirkungen auf den Verkehr in der Region sind massiv. Nun gibt es erste Einschätzungen, wie es mit der maroden Brücke weitergeht.
Ergebnisse in den nächsten zwei Wochen
Die Autobahn GmbH rechnet innerhalb der nächsten beiden Wochen mit Ergebnissen, wie es mit der gesperrten A565-Rheinbrücke weitergeht. „Wir erhoffen uns, in den nächsten zwei Wochen ein umfassendes Schadens- und Lagebild zu haben, um daraus ableiten zu können, was mit dem Bauwerk passiert“, sagte Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH, der Deutschen Presse-Agentur.
Schäden entdeckt
Die vielbefahrene Autobahnbrücke über den Rhein war am Mittwoch wegen neu entdeckter Schäden bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt worden. Unter anderem seien Risse im Beton und Korrosionsschäden im Betonstahl festgestellt worden, sagte Brandenburger. Die Bonner Brücke im Verlauf der Autobahn 565 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Region.
Technische Prüfungen laufen
Laut Autobahn GmbH werden technische Möglichkeiten geprüft, mit denen die marode Brücke aus den 1960er Jahren wieder für den Verkehr freigegeben werden kann. „Am Ende geht es darum, ob die Brücke gehalten werden kann oder das Bauwerk gesperrt bleiben muss“, sagte Brandenburger. Eine abschließende Bewertung könne es erst nach Abschluss der Untersuchungen geben.
Die Sperrung der Brücke hat weitreichende Folgen für den Verkehr in Bonn und Umgebung. Autofahrer müssen mit erheblichen Umleitungen und Staus rechnen. Die Autobahn GmbH bittet um Geduld und empfiehlt, alternative Routen zu nutzen oder auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.



