Nach der tödlichen Attacke mit einem Auto am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin haben sich mehrere Sportclubs der Hauptstadt tief erschüttert gezeigt. Eine Frau kam ums Leben, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Der 21-jährige Verdächtige Abdul B. wird der islamistischen Szene zugerechnet und ist polizeibekannt. Die Clubs Hertha BSC, Füchse Berlin und Union Berlin drückten öffentlich ihr Mitgefühl aus und verurteilten die Tat scharf.
Hertha BSC: Erstmals beim CSD dabei – und nun tief betroffen
Hertha BSC schrieb auf seinen Social-Media-Kanälen: „Unser Mitgefühl gilt der Familie der verstorbenen Person und allen Verletzten. Es macht uns tief betroffen, dass ein Tag, der für Vielfalt, Liebe und Gemeinschaft steht, so endete.“ Der Fußball-Zweitligist war am Samstag zum ersten Mal mit einer eigenen Fußgruppe beim CSD dabei gewesen. Nach dem Vorfall bot Hertha mit seinem Schutzkonzept „Wo ist Lotte?“ den Betroffenen Hilfe und Beratung an. Das Angebot richtet sich an alle, die Unterstützung bei der Verarbeitung des Erlebnisses benötigen.
Füchse Berlin: „Unbegreifliche Tat“ – Klare Verurteilung
Der Handball-Bundesligist Füchse Berlin äußerte sich ebenfalls bestürzt. „Der CSD in Berlin ist ein friedliches Fest, bei dem es um die Liebe aller geht. Dass eine solche Tat begangen wird, ist unbegreiflich. Wir verurteilen sie auf das Schärfste“, hieß es in einer Stellungnahme auf X (ehemals Twitter). Der Club betonte die Werte des CSD und sprach den Opfern sein Mitgefühl aus.
Union Berlin: „Wir bleiben bunt, wild und laut“
Auch Union Berlin zeigte sich von der Attacke erschüttert. Auf Instagram postete der Fußball-Bundesligist: „Wir bleiben bunt. Wir bleiben wild. Wir bleiben laut. Wir bleiben eisern!“ Mit diesen Worten drückte der Club seine Solidarität mit der LSBTIQ+-Gemeinschaft aus und stellte sich gegen die Gewalttat.
Details der Tat: Van rast in Menschenmenge – CSD abgebrochen
Die Tat ereignete sich am Samstagabend, als ein Van am Rande der CSD-Großveranstaltung in eine Menschenmenge fuhr. Eine Frau erlitt tödliche Verletzungen, zahlreiche weitere Personen wurden verletzt. Der CSD wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung nach dem Verdächtigen ein. Laut Polizeisprecher wird Abdul B. der islamistischen Szene in Berlin zugerechnet und ist den Behörden bekannt. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren; die Hintergründe der Tat werden noch untersucht.
Reaktionen aus der Stadt und der Politik
Neben den Sportclubs äußerten sich auch diverse politische und gesellschaftliche Vertreter bestürzt. Die Berliner Senatsverwaltung sprach den Opfern ihr Beileid aus und kündigte eine Aufarbeitung des Sicherheitskonzepts für Großveranstaltungen an. Die Attacke hat bundesweit Betroffenheit ausgelöst, insbesondere in der LSBTIQ+-Community, die den CSD als Symbol der Toleranz und Vielfalt sieht.
Die genauen Umstände der Tat sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen oder zum Flüchtigen geben können, sich zu melden. Die Opferhilfe und psychologische Unterstützung für Betroffene wurde aktiviert.



