In München ist am Dienstagnachmittag ein Waggon eines Bauzuges bei Rangierarbeiten entgleist. Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall auf der Bahnstrecke zwischen Hackerbrücke und Donnersbergerbrücke. Ursache war eine Fehlhandlung des 32-jährigen Rangierführers.
Schäden in Millionenhöhe
Durch die Entgleisung wurden Gleise, Bahnschwellen, eine Weiche und der Waggon selbst beschädigt. Der geschätzte Schaden beläuft sich auf mindestens eine halbe Million Euro. Die Bergung des Waggons dauerte rund drei Stunden und zog sich bis in den Abend hin. Die Strecke in Richtung Landshut war während dieser Zeit gesperrt.
Keine Auswirkungen auf den Fahrbetrieb
Trotz der Sperrung gab es laut Bundespolizei keine Beeinträchtigungen des regulären Fahrbetriebs, da Ausweichgleise genutzt werden konnten. Der Rangierführer blieb unverletzt. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet.



