Thüringer Bergbahn stellt Betrieb bis Mitte Dezember ein
Bergbahn stellt Betrieb bis Dezember ein

Sanierung der Thüringer Bergbahn: Betrieb auf Steilstrecke ruht bis Dezember

Die bei Touristen beliebte Thüringer Bergbahn im Schwarzatal steht auf der Steilstrecke still. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, wird der Betrieb der Standseilbahn zwischen der Talstation Obstfelderschmiede und der Bergstation Lichtenhain bis Mitte Dezember eingestellt. Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten, bei denen unter anderem Gleiskörper und das Bergbahnseil erneuert sowie zwei Brücken saniert werden.

Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet

Fahrgäste müssen während der Modernisierungsarbeiten auf Ersatzbusse ausweichen. Eine Buslinie fährt im Zwei-Stunden-Takt über Cursdorf und Meuselbach-Schwarzmühle. Zusätzlich verkehrt ein Kleinbus direkt zwischen Tal- und Bergstation. Die Züge auf der Flachstrecke zwischen Lichtenhain und Cursdorf fahren während der Bauarbeiten weiter.

Investition von zehn Millionen Euro

Nach Angaben der Deutschen Bahn werden rund zehn Millionen Euro in die Arbeiten investiert. Ein zentraler Bestandteil ist der Austausch der bisherigen Transportplattform für Güterwagen, die nach rund 100 Jahren ersetzt wird. Das neue Modell wird in der Schweiz gebaut und soll bis zur Wiedereröffnung der Steilstrecke bereitstehen.

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Historische Bahn seit 1923 in Betrieb

Die denkmalgeschützte Standseilbahn verbindet seit 1923 Obstfelderschmiede mit Lichtenhain. Zusammen mit der Flachstrecke bis Cursdorf und der Schwarzatalbahn zählt sie zu den touristischen Attraktionen in Thüringen. Im vergangenen Jahr nutzten knapp 125.000 Fahrgäste das Angebot, wie die Bahn mitteilte.

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