Berlin. Im Süden Berlins sorgt die S-Bahn-Baustelle für Unmut – doch nun soll ein zusätzlicher Expresszug helfen. Was ändert sich für Pendler?
Bau-Chaos in Schöneweide: Expresszug als Rettung
Wegen laufender Bauarbeiten im S-Bahn-Bereich Schöneweide setzt das Land Berlin zusätzliche Expresszüge ein. Vom 22. Juni bis zum Ende der Baumaßnahme am 5. Juli fährt die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (Odeg) stündlich einen zusätzlichen Expresszug zwischen Schönefeld, Schöneweide und Ostkreuz, wie die Senatsverwaltung für Verkehr mitteilte.
Berliner Südosten: Expresszug schließt Taktlücke beim Ersatzverkehr
Die Bauarbeiten sind mit erheblichen Einschränkungen für Fahrgäste verbunden. „Der Schienenersatzverkehr mit Bussen bedeutet deutlich längere Fahrtzeiten und teils mehrfache Umstiege“, so die Senatsverwaltung. Zwar biete der Regionalverkehr auf der Strecke bereits eine Alternative, jedoch bestehe eine rund 36-minütige Lücke pro Stunde. „Mit dem zusätzlichen Expresszug wird diese Taktlücke geschlossen.“
Zwischen Schöneweide und Ostkreuz beträgt die Fahrzeit rund 6 Minuten. Mit dem Ersatzbus wären es rund 23 Minuten. Der Expresszug bietet somit eine deutliche Zeitersparnis.
Hintergrund: S-Bahn-Bauarbeiten in Schöneweide
Die Bauarbeiten in Schöneweide sind Teil von Modernisierungsmaßnahmen der S-Bahn Berlin. Sie führen zu Sperrungen und Umleitungen, die Pendler seit Wochen belasten. Der zusätzliche Expresszug soll die Situation zumindest teilweise entschärfen, bis die Arbeiten am 5. Juli abgeschlossen sind.



