Vor den Augen der Polizei haben sich zwei Autofahrer in Berlin auf der A115 und der A100 ein unerlaubtes Autorennen geliefert. Einer der beiden Wagen beschleunigte am Montag auf fast 200 Kilometer pro Stunde - erlaubt waren 100, wie die Polizei mitteilte. Die beiden fuhren demnach nicht nur zu schnell, sondern überholten auch auf nicht erlaubte Weise.
Einsatz auf dem Kurfürstendamm
An einer roten Ampel auf dem Kurfürstendamm stoppte die Polizei die Wagen und überprüfte die Fahrer. Die Autos wurden beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.
Die Beamten hatten die beiden Fahrzeuge bereits auf der Autobahn bemerkt, als diese mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs waren. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um zwei hochmotorisierte Limousinen, die sich gegenseitig zu überholen versuchten. Die Fahrer, ein 32-jähriger und ein 28-jähriger Mann, zeigten sich bei der Kontrolle uneinsichtig. Ihnen drohen nun empfindliche Strafen, darunter eine Geldstrafe, ein Fahrverbot und möglicherweise sogar eine Freiheitsstrafe.
Hintergründe des Verbotsrennens
Laut Polizei war das Rennen nicht nur wegen der Geschwindigkeit gefährlich, sondern auch wegen riskanter Überholmanöver auf der stark befahrenen Autobahn. Die A115 und A100 gehören zu den meistgenutzten Verkehrsadern Berlins. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Der Fall zeigt erneut, wie rücksichtslos manche Verkehrsteilnehmer agieren und welche Gefahren davon für unbeteiligte Autofahrer ausgehen.



