Berlin-Prenzlauer Berg: Mann von umstürzendem Mast an Tram-Haltestelle erschlagen
Mann von Mast an Tram-Haltestelle in Berlin erschlagen

Ein tödlicher Unfall hat sich am Dienstagmorgen an einer Straßenbahnhaltestelle in Berlin-Prenzlauer Berg ereignet. Ein 55-jähriger Mann wurde von einem umstürzenden Mast erschlagen, nachdem zwei Autos auf den Bahnsteig geschleudert worden waren. Der Vorfall ereignete sich gegen 10.10 Uhr an der Kreuzung Greifswalder Straße Ecke Grellstraße.

Unfallhergang: Zwei Autos kollidieren und prallen auf Bahnsteig

Nach Angaben der Polizei und Feuerwehr gerieten zwei Fahrzeuge aus bislang ungeklärter Ursache an der Kreuzung zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide Autos auf den angrenzenden Bahnsteig der Tram-Haltestelle geschleudert. Ein Fahrzeug prallte dabei gegen einen Mast der Haltestelle, der daraufhin umstürzte und den 55-jährigen Mann traf, der gerade aus der Straßenbahn ausgestiegen war. Der Mann erlitt tödliche Verletzungen und verstarb noch am Unfallort, wie eine Polizeisprecherin vor Ort dem Tagesspiegel mitteilte.

Vier weitere Verletzte und umfangreiche Rettungsmaßnahmen

Neben dem getöteten Mann wurden mindestens vier weitere Menschen verletzt, einige durch den direkten Zusammenstoß der Autos, andere durch umherfliegende Trümmerteile. Angaben zu Geschlecht und Alter der Verletzten lagen zunächst nicht vor. Notärzte versorgten die Betroffenen vor Ort, mehrere Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Seelsorger kümmerten sich um Zeugen, die unter Schock standen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

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Ermittlungen und Verkehrsbeeinträchtigungen

Die Kreuzung Greifswalder Straße Ecke Grellstraße bleibt vorerst vollständig gesperrt. „Tatortfotografen und -vermesser sind noch vor Ort“, sagte die Polizeisprecherin. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs setzten die Ermittler eine Drohne und einen 3D-Scanner ein. Der Straßenbahnverkehr ist ebenfalls eingestellt. Autofahrer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Es kommt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld.

Korrektur der ersten Meldung

Die Polizei hatte zunächst einen Unfall mit einer Straßenbahn gemeldet, diese Information wurde später korrigiert. Nach Angaben der Feuerwehr waren ausschließlich zwei Autos an dem Unfall beteiligt, eine Straßenbahn war nicht involviert. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.

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