In Berlin und Brandenburg haben am Donnerstag die Sommerferien begonnen. Am Freitag und am Wochenende dürften viele Berliner in den Urlaub starten und damit die Staugefahr auf den Autobahnen drastisch erhöhen. Bereits am Freitagnachmittag sei mit einem deutlichen Anstieg des Verkehrs zu rechnen, wenn Berufs- und Reiseverkehr aufeinandertreffen, teilte der ADAC mit.
ADAC-Prognose: Hohes Verkehrsaufkommen am Samstagvormittag
Am Samstagvormittag erwartet der Verkehrsclub ein hohes Verkehrsaufkommen auf den klassischen Reiserouten Richtung Süden, in die Alpen und Mittelgebirge, an die Nord- und Ostsee sowie in die Naherholungsgebiete. Baustellen können die Situation zusätzlich verschärfen. Urlauber aus den meisten Bundesländern sind am Wochenende unterwegs. Nur in Baden-Württemberg und Bayern beginnen die Sommerferien erst Ende Juli und Anfang August.
Diese Autobahnen sind besonders staugefährdet
Laut ADAC sind in Berlin und Brandenburg folgende Strecken besonders staugefährdet: A9 (Berlin – Halle/Leipzig – Nürnberg – München), A10 (Berliner Ring), A11 (Berliner Ring – Kreuz Uckermark), A12 (Berliner Ring – Frankfurt (Oder)), A13 (Schönefelder Kreuz – Dresden), A24 (Berliner Ring – Pritzwalk – Schwerin – Hamburg).
„Auch die Stadtautobahn A100 und wichtige innerstädtische Hauptverkehrsstraßen werden durch den Reiseverkehr stark belastet sein. Die Kombination aus Urlaubsverkehr und zahlreichen Baustellen erhöht das Staurisiko deutlich“, schreibt die Verkehrsinformationszentrale (VIZ).
Rekordstau im Vorjahr auf der A24
In den Ferien im vergangenen Jahr kam es auf der A24 besonders dick: Zwischen dem Berliner Ring und Pritzwalk staute sich der Verkehr auf bis zu 29 Kilometern Länge – der längste Stau in Brandenburg.



