Ein Großeinsatz der Rettungskräfte in Bremervörde hat ein unerwartetes Ende gefunden: Der vermeintlich vermisste Schwimmer war längst wohlbehalten zu Hause, während sein alkoholisierter Freund mit 2,53 Promille die Einsatzkräfte behinderte. Die Polizei teilte mit, dass zwei Männer am Nachmittag von einer Brücke in die Oste gesprungen und gemeinsam geschwommen waren.
Streit unter Alkoholeinfluss führte zu Missverständnis
Die beiden Männer im Alter von 22 und 20 Jahren gerieten während des Schwimmens in Streit. Der 20-Jährige verließ daraufhin unbemerkt das Wasser und machte sich auf den Heimweg. Sein 22-jähriger Begleiter bemerkte dies nicht und glaubte, der Freund sei untergegangen. Er schrie um Hilfe, woraufhin ein Radfahrer aufmerksam wurde und die Rettungskräfte alarmierte.
Die Einsatzkräfte leiteten eine großangelegte Suche ein, die jedoch schnell beendet werden konnte. Polizisten trafen den vermeintlich Vermissten kurze Zeit später unversehrt an seiner Wohnanschrift an. Der Einsatz wurde daraufhin abgebrochen.
22-Jähriger mit 2,53 Promille behinderte Rettungsmaßnahmen
Der 22-Jährige stand laut Polizei mit 2,53 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Da er die Rettungsmaßnahmen wiederholt störte, wurde er vorübergehend gefesselt. Die Polizei ermittelt nun wegen des unnötigen Einsatzes und der Behinderung von Rettungskräften.



