Falscher Spendensammler in Prenzlau gestellt: Polizei sucht nach weiteren Geschädigten
Die Polizei in der Uckermark sucht intensiv nach Zeugen und möglichen Geschädigten eines Betrugsversuchs durch einen falschen Spendensammler. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagnachmittag auf dem Parkplatz der Kaufland-Filiale im Prenzlauer Georg-Dreke-Ring.
Fluchtversuch auf Supermarktparkplatz
Ein 23-jähriger rumänischer Staatsbürger, der der Polizei bereits wegen mehrfacher Betrugsdelikte bekannt ist, war mit einem Klemmbrett auf dem Parkplatz unterwegs und bat offenkundig Passanten um Spenden, ohne dazu berechtigt zu sein. Als ein Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes den Mann bemerkte, versuchte dieser, den Parkplatz fluchtartig zu verlassen.
Der aufmerksame Mitarbeiter konnte den Verdächtigen jedoch festhalten, bis Polizeikräfte eintrafen. Der Mann hatte zuvor versucht, von unbekannten Personen Geldbeträge einzusammeln, was nun zu Ermittlungen wegen versuchten Betrugs führt.
Polizei bittet um Mithilfe der Bevölkerung
Die Polizeiinspektion Uckermark sucht nun dringend nach Personen, die mit dem Tatverdächtigen in Kontakt gekommen sind. Insbesondere werden Zeugen gesucht, die:
- Vom Mann um eine Spende gebeten wurden
- Möglicherweise sogar einen Geldbetrag gespendet haben
- Weitere Beobachtungen zum Vorfall machen konnten
Die Beamten bitten betroffene Bürgerinnen und Bürger, sich unter der Telefonnummer 03984 350 an die örtlich zuständige Polizeiinspektion Uckermark zu wenden. Jeder Hinweis könnte für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Hintergrund des Vorfalls
Der 23-jährige Tatverdächtige ist der Polizei nicht unbekannt. Er war bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Betrugsdelikte auffällig geworden. Die aktuelle Tat zeigt, wie wichtig Wachsamkeit im öffentlichen Raum ist, insbesondere wenn unbekannte Personen um Geldspenden bitten.
Die Polizei weist darauf hin, dass seriöse Spendensammler immer einen offiziellen Ausweis und eine Genehmigung vorweisen können. Im Zweifelsfall sollten Bürgerinnen und Bürger lieber vorsichtig sein und im Notfall die Polizei verständigen.



