Merseburgs neues Maskottchen: Schüler bestimmen den Namen für den Stadtraben
Merseburg hat ein neues Gesicht für die jüngsten Bürger der Stadt: Ein speziell für Kinder entworfenes Maskottchen, das vom renommierten Zeichner José Comic kreiert wurde. Nachdem Hunderte Leser der Mitteldeutschen Zeitung (MZ) Namensvorschläge eingereicht hatten, fiel die endgültige Entscheidung nun in die Hände der Schüler einer Grundschule.
Die große Wahl in der Grundschule im Rosental
Am Donnerstagvormittag herrschte gespannte Stimmung in der Grundschule im Rosental. Kurz nach zehn Uhr öffnete Zeel die Wahlurne, in der sich die Stimmzettel von über 250 Schülern befanden. Die jungen Wahlberechtigten hatten die Aufgabe, unter fünf zur Auswahl stehenden Namen ihren Favoriten zu bestimmen: Corax, Merle, Merlix, Krax oder Rufus.
Die Wahlhelfer Konstantin, Mahmoud und Dennis kippten feierlich die 256 abgegebenen Stimmen aus der Urne, um die Auszählung einzuleiten. Diese demokratische Abstimmung markierte den Höhepunkt einer breit angelegten Leseraktion der MZ, die zahlreiche Namensideen aus der Bevölkerung gesammelt hatte.
Ein Maskottchen mit prominenter Unterstützung
Interessanterweise entsprach das Ergebnis der Schülerwahl dem persönlichen Favoriten von Oberbürgermeister Müller-Bahr. Dies unterstreicht die breite Akzeptanz des gewählten Namens in verschiedenen Altersgruppen und gesellschaftlichen Bereichen der Stadt.
Das Maskottchen-Projekt verfolgt das Ziel, Kindern in Merseburg eine identifikationsstarke Figur an die Hand zu geben, die bei städtischen Veranstaltungen, in Bildungseinrichtungen und im öffentlichen Leben präsent sein wird. Die Einbindung der Schüler in den Entscheidungsprozess betont den partizipativen Charakter dieser städtischen Initiative.
Die Namenswahl stellt den finalen Schritt vor der offiziellen Einführung des Maskottchens dar, das künftig als Symbol für die junge Generation Merseburgs stehen soll. Die positive Resonanz aus der Leserschaft und der engagierte Einsatz der Grundschüler demonstrieren das große Interesse der Bürgerschaft an diesem städtischen Projekt.



