Traditionelle Spendenaktionen in Prenzlau bringen beachtliche Summen ein
Die im Rahmen des traditionellen Neujahrsempfangs sowie der festlichen Waldweihnacht gesammelten Spenden sind nun offiziell übergeben worden. Insgesamt konnten dabei beeindruckende 7.220 Euro für wohltätige Zwecke gesammelt werden, die nun zwei wichtige Einrichtungen in der Region zugutekommen.
Gemeinsame Übergabe mit prominenten Vertretern
Gemeinsam mit Prenzlaus Bürgermeister Marek Wöller-Beetz und Oberstleutnant Philipp Riedel, dem Kommandeur des Fernmeldebataillons 610, erfolgte die feierliche Übergabe an den Förderverein Ökostation Prenzlau e.V. Diese Spenden sollen speziell den Haustierpark im Naturerlebnis Uckermark unterstützen und damit direkt den Tieren vor Ort helfen.
Verteilung der Spendengelder
Der diesjährige Neujahrsempfang stand erneut ganz im Zeichen des gesellschaftlichen Engagements. Hier kamen Spenden in Höhe von 3.720 Euro zusammen. Traditionell wird der Erlös dieser Veranstaltung zu gleichen Teilen aufgeteilt: Eine Hälfte kommt dem Bundessozialwerk der Bundeswehr zugute, während die andere Hälfte ein soziales Projekt der Stadt Prenzlau unterstützt.
Ein weiterer bedeutender Betrag resultierte aus der Waldweihnacht im Dezember des vergangenen Jahres. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die festliche Veranstaltung nicht nur zum gemütlichen Beisammensein, sondern unterstützten dabei auch den guten Zweck. So konnte der Förderverein insgesamt 3.500 Euro in Empfang nehmen, die vollständig für den Haustierpark im Naturerlebnis Uckermark bestimmt sind.
Engagierte Helfer und kreative Aktionen
Besonders engagiert zeigten sich bei der Waldweihnacht Hauptamtsleiterin Maren Schön, Streetworker Holger Schubert und der Kinder- und Jugendbeauftragte Christoph Berkholz. Beim Waffelverkauf erwirtschafteten sie stolze 800 Euro für den guten Zweck. In der gemütlichen Knüppelkuchenhütte sorgten Nicole Pohling vom Geschäftsstraßenmanagement und Arne Lange aus dem Bereich Liegenschaften und Gebäudemanagement dafür, dass weitere Gelder in den Spendentopf flossen.
Einen wesentlichen Beitrag leistete auch der beliebte Wildschwein- und Glühweinstand. Hier hatte Bürgermeister Marek Wöller-Beetz bereits im Dezember die „Amtsnachfolge“ von Hendrik Sommer angetreten. Unterstützung erhielt er dabei von City-Managerin Susanne Ramm, Hauptamtsmitarbeiterin Vanessa Michael und Stadtförster Jens Rackelmann, die mit ihrem tatkräftigen Engagement das Spendenergebnis deutlich steigerten.
Dank an zahlreiche Unterstützer
„Ein herzliches Dankeschön gilt darüber hinaus allen weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Waldweihnacht beigetragen haben“, betonte Bürgermeister Wöller-Beetz bei der Übergabe. Ein besonderer Dank richtete sich zudem an die Firma Elektro-Gottschalk, die neue Waffelautomaten zur Verfügung stellte, sowie an LD Event für die Bereitstellung des Waffelteigs und dem „Sempre Roma“ für den Knüppelteig.
Termine für kommende Veranstaltungen bereits festgelegt
Mit der Spendenübergabe wurde nun erneut der starke Zusammenhalt in der Region sichtbar, wie die beteiligten Akteure überzeugt betonten. Denn wenn Verwaltung, Bundeswehr, Vereine, Unternehmen und Bürger an einem Strang ziehen, können wichtige Projekte vor Ort erfolgreich realisiert werden.
Die Termine für die nächsten Veranstaltungen stehen übrigens bereits fest, wie Stadt-Pressesprecherin Alexandra Martinot informierte: Die Waldweihnacht findet am 20. Dezember statt, während der Neujahrsempfang am 14. Januar 2027 in der Uckerseehalle ausgerichtet wird.
Möglichkeiten zur kontinuierlichen Unterstützung
Wer das Naturerlebnis Uckermark auch außerhalb dieser Veranstaltungen unterstützen möchte, kann dies in Form von Spenden ganzjährig tun. Eine Spendenbescheinigung wird, so der Vorsitzende des Fördervereins Andreas Knoll, bei Bedarf gerne ausgestellt. Neben finanziellen Spenden sind auch Futterspenden für den Haustierpark jederzeit willkommen. Besonders benötigt werden derzeit Stroh, Heu und Weizen, um die tägliche Versorgung der Tiere sicherzustellen und ihnen ein artgerechtes Leben zu ermöglichen.



