Valentinstag kreativ gestalten: Floristin rät zu individuellen Arrangements
Zum Valentinstag nehmen Schnittblumen und Pflanzen traditionell eine besondere Stellung ein. Dass diese weit mehr als nur in spiralförmigen Bouquets zur Geltung kommen können, beweist die Berliner Floral-Designerin Lilo Klinkenberg eindrucksvoll. In einem exklusiven Gespräch verrät sie, wie man mit zeitgemäßen Ideen und einem Blick für Details das Fest der Liebe stilvoll und persönlich gestalten kann.
Der Mythos um den Valentinstag: Keine Erfindung der Blumenindustrie
Hartnäckig hält sich das Gerücht, der Valentinstag wäre eine reine Erfindung der Blumenindustrie gewesen. Diese Annahme ist jedoch historisch nicht haltbar, wie Experten übereinstimmend betonen. Tatsächlich liegt der Ursprung des Festes im Namen selbst begründet, der auf verschiedene Heilige namens Valentin zurückgeht. Welcher Valentin genau für die Entstehung des Valentinstags verantwortlich ist, bleibt in der Forschung allerdings nicht vollständig gesichert und bietet Raum für unterschiedliche Interpretationen.
Unabhängig von diesen historischen Details steht fest, dass Blumen und Pflanzen eine symbolträchtige Rolle spielen. Lilo Klinkenberg empfiehlt, sich von klassischen Klischees wie dem bunten Blumenstrauß zu lösen und stattdessen auf individuelle Arrangements zu setzen. „Es geht darum, die Persönlichkeit des Beschenkten zu reflektieren und mit ungewöhnlichen Kombinationen zu überraschen“, erklärt die Designerin. Sie plädiert für eine bewusste Auswahl von Blüten, die nicht nur optisch ansprechen, sondern auch eine Geschichte erzählen.
In ihrer Berliner Werkstatt experimentiert Klinkenberg mit verschiedenen Stilen und Materialien, um zeitlose Eleganz zu schaffen. „Valentinstag muss nicht laut und grell sein – oft wirken dezente Akzente viel nachhaltiger“, so ihr Credo. Damit bietet sie eine erfrischende Alternative zu massenproduzierten Angeboten und setzt auf Qualität sowie Handwerkskunst.



