Hallische Händelausgabe: 100. Band markiert editorischen Meilenstein der Musikforschung
100. Band der Hallischen Händelausgabe erschienen

Hallische Händelausgabe erreicht mit 100. Band bedeutenden Meilenstein

Ein herausragendes Ereignis für die internationale Musikforschung: Der 100. Band der renommierten Hallischen Händelausgabe ist erschienen. Diese historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke des berühmten Komponisten Georg Friedrich Händel findet weltweit große Beachtung und Anerkennung in Fachkreisen.

Festakt nach 25 Jahren Pause

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert gab es den letzten Festakt anlässlich des Erscheinens eines Bandes dieser bedeutenden Edition – damals war es Band Nummer 50. Nun wird am 23. Februar erneut ein feierlicher Akt stattfinden, um das Erscheinen des 100. Bandes zu würdigen. Die Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft bezeichnet diese Veröffentlichung als einen editorischen Meilenstein und einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum Abschluss der gesamten Edition.

Weg zur vollständigen Edition

Das ambitionierte Projekt wird als abgeschlossen gelten, wenn sämtliche Werke des in Halle geborenen Komponisten Georg Friedrich Händel (1685–1759) auf Basis aller bekannten Quellen veröffentlicht sein werden. Insgesamt sollen dann 116 Bände vorliegen, die das musikalische Erbe des Barockmeisters umfassend dokumentieren und wissenschaftlich aufbereiten.

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Internationale Zusammenarbeit und wissenschaftliche Arbeit

Die historisch-kritische Ausgabe wird von der Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft herausgegeben und im renommierten Bärenreiter-Verlag verlegt. Der Beirat des Projekts ist international besetzt und bringt Expertise aus verschiedenen Ländern zusammen. In der im Händel-Haus beheimateten Redaktion arbeiten derzeit sechs Wissenschaftler intensiv an der Erstellung und Bearbeitung der Bände.

Diese Forschungsarbeit umfasst die minutiöse Untersuchung aller verfügbaren Quellen, die kritische Bewertung verschiedener Fassungen und die Erstellung von wissenschaftlich fundierten Editionen, die sowohl für die Forschung als auch für die praktische Aufführungspraxis von unschätzbarem Wert sind. Die Hallische Händelausgabe gilt als Referenzwerk für Musiker, Dirigenten, Musikwissenschaftler und alle, die sich mit dem Werk Händels beschäftigen.

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