Schalke-Legende Simon Terodde (38) hat sich bei einem Verkehrsunfall mit seiner Vespa das rechte Bein gebrochen. Der Zweitliga-Rekordtorschütze erlitt einen Wadenbeinbruch und einen Riss des Syndesmosebandes. Das gab der 38-Jährige auf Instagram bekannt, wo er ein Foto aus dem Krankenhausbett sowie eine Röntgenaufnahme seines verletzten Beins postete.
Unfall und Verletzung
In seinem Instagram-Posting schrieb Terodde: „Kleiner Vespa-Unfall. Wadenbeinbruch und Syndesmoseband gerissen. Tut weh. Aber es gibt Schlimmeres – der Blick geht nach vorn.“ Die Operation erfolgte im Klinikum Leverkusen nahe seiner Heimat. Die Röntgenaufnahme zeigt eine dicke Schraube, die seinen rechten Fuß von innen stabilisiert.
Geplantes Comeback in der Kreisliga
Besonders bitter für Terodde: Der ehemalige Stürmer, der nach seinem Karriereende 2024 als Sky-Experte arbeitet, hatte eigentlich für diesen Sommer ein Comeback auf dem Platz geplant. Er wollte beim Kreisligisten SSV 1927 Lützenkirchen in der Kreisliga A angreifen. In einem Video verkündete er, dass er kommende Saison dazustoßen werde – unter lautem Jubel seiner Mannschaftskameraden. Terodde trainiert bei Lützenkirchen die F3-Jugend, in der auch sein Sohn Len spielt.
Verschiebung des Comebacks
Wegen der Verletzung muss der Zweitliga-Rekordtorschütze (177 Tore) sein Comeback verschieben. Terodde: „Besonders bitter ist, dass ich den Trainings- und Saisonstart beim Kreisligisten SSV Lützenkirchen verpassen werde. Nach meiner Zusage hatte ich wirklich richtig Bock drauf!“ Dennoch bleibt er optimistisch: „Jetzt heißt es: Reha und dann will ich noch mal angreifen.“
Für die Verteidiger des SC 08 Radevormwald und des SSV Dhünn ist die Verletzung eine kurze Verschnaufpause – doch Terodde macht klar, dass er trotz des Rückschlags an seinem Comeback festhält.



