Frühjahrsblüher im Topf: Narzissen fürs nächste Jahr retten
Frühjahrsblüher im Topf: Narzissen fürs nächste Jahr retten

Narzissen bringen im Frühling Farbe in Garten und Balkon, doch die Blüte ist schnell vorbei. Viele sind unsicher, ob sie die verblühten Topf-Narzissen wegwerfen oder weiterpflegen sollen. Mit dem richtigen Umgang lassen sich die Zwiebeln oft retten, sodass sie im nächsten Jahr erneut blühen.

Sind die Narzissen verblüht, sollten nur die alten Blütenköpfe abgeschnitten werden. So verhindert man, dass die Pflanze unnötig Energie in die Samenbildung steckt. Das Laub muss jedoch stehenbleiben, da es weiter Photosynthese betreibt und Reservestoffe in die Zwiebel transportiert. Wer es zu früh abschneidet, schwächt die Pflanze und riskiert eine ausbleibende oder mickrige Blüte im nächsten Jahr. Erst wenn das Laub vollständig vergilbt und eingetrocknet ist, darf es entfernt werden.

Grundsätzlich kann man Narzissen nach der Blüte im Topf weiterpflegen, doch das Auspflanzen ins Beet ist meist die bessere Lösung. Im Beet haben die Zwiebeln mehr Platz und bessere Bedingungen, um dauerhaft anzuwachsen. Beim Auspflanzen nimmt man die Narzissen vorsichtig aus dem Topf und setzt sie in durchlässigen Boden, um Staunässe zu vermeiden. Nach dem Einpflanzen leicht angießen. Das Laub bleibt so lange dran, bis es von selbst vergilbt.

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Wer keinen Garten hat, kann Narzissen im Topf weiterpflegen: nach der Blüte sparsamer gießen, eventuell leicht düngen und das Laub komplett einziehen lassen. Sind die Blätter vertrocknet, werden die Zwiebeln trocken und kühl gelagert und im Herbst wieder eingetopft. Allerdings fällt die Blüte im nächsten Jahr oft schwächer aus als bei frisch gekauften Pflanzen.

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