„Mutti, komm spielen“ – Warum ich so oft Nein sagte
„Mutti, komm spielen“ – Warum ich so oft Nein sagte

Eine Mutter blickt zurück auf die Zeit, als ihre Kinder klein waren und sie oft zu müde oder gestresst war, um mit ihnen zu spielen. In einer Kita beobachtet sie spielende Kinder und erinnert sich an ihre eigenen drei Kinder, die stundenlang mit einem Kaufmannsladen spielten. „Mutti, komm einkaufen“ – dieser Ruf hallt noch in ihren Ohren, ebenso wie ihre häufigen Ablehnungen.

Sie antwortete damals oft mit Sätzen wie: „Gleich, ich muss erst noch die Wäsche machen“, „Jetzt nicht, das Abendessen brennt sonst an“ oder „Beschäftigt euch doch mal selbst, ich bin gestresst von Arbeit“. Heute bereut sie diese Entscheidungen und würde gerne die Zeit zurückdrehen, um mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, statt sich um den Haushalt zu kümmern.

Ihre Kinder sind inzwischen erwachsen und nicht mehr auf ihr Mitspielen angewiesen. Wenn sie zu Besuch kommen, ist sie es, die nach Spielpartnern für „Mensch ärgere dich nicht“ oder Uno sucht. Sie fragt sich, wann sich die Rollen vertauscht haben.

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Rückblickend hätte sie sich gewünscht, die Arbeitszeit reduziert oder den Pendlerweg verkürzt zu haben, um mehr Zeit für ihre Kinder zu haben. Doch sie tat es nicht, und ihre Kinder standen oft allein am Kaufmannsladen und warteten vergeblich auf ihre Mutter.

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