Massive Rettungsaktion in Vietnam
In Ho-Chi-Minh-Stadt hat die Polizei bei einer groß angelegten Razzia mehr als 400 Katzen vor dem Schlachter bewahrt. Die Tiere waren offenbar für den illegalen Fleischhandel bestimmt. Die Beamten entdeckten die Katzen in mehreren Verstecken und befreiten sie aus katastrophalen hygienischen Bedingungen.
Hintergründe der Razzia
Die Aktion war das Ergebnis wochenlanger Ermittlungen gegen einen mutmaßlichen Ring, der mit Katzenfleisch handelt. In Vietnam gilt Katzenfleisch in einigen Regionen als Delikatesse, obwohl der Handel offiziell eingeschränkt ist. Die Tierschutzorganisation Humane World for Animals unterstützte die Polizei bei der Razzia und versorgt die geretteten Tiere nun medizinisch.
Schockierende Zustände
Die Katzen wurden in engen Käfigen gehalten, ohne ausreichend Futter oder Wasser. Viele Tiere waren krank oder verletzt. Die Polizei nahm mehrere Verdächtige fest, die nun mit hohen Strafen rechnen müssen. Die geretteten Katzen werden in Auffangstationen untergebracht und sollen nach Möglichkeit vermittelt werden.
Die Razzia zeigt, dass der illegale Tierhandel in Vietnam weiterhin ein großes Problem darstellt. Tierschützer fordern schärfere Gesetze und konsequentere Kontrollen, um solche Fälle in Zukunft zu verhindern.



