Die Reise-Redaktion der Augsburger Allgemeinen hat die zehn schönsten Strände gekürt. Die Auswahl führt von den tropischen Gewässern Thailands über die Küsten Sri Lankas bis hin zu einer Nordseeinsel in Deutschland und der Adria in Kroatien. Die Liste soll Urlaubern Inspiration bieten – für den nächsten Sonnenuntergang am Meer. Nach Angaben der Redaktion ist die Zusammenstellung keine Rangfolge, sondern eine bunte Mischung aus bekannten und versteckten Stränden.
Thailand: Drei Paradiese zwischen Kalkfelsen
Thailand ist für seine spektakulären Strände berühmt. Gleich drei Buchten schafften es in die Top Ten: die Maya Bay auf der Insel Phi Phi Leh, Railay Beach an der Andamanenküste sowie Kata Noi Beach auf der Insel Phuket. Die beiden erstgenannten Orte bestechen durch imposante Kalkfelsen und türkisfarbenes Wasser. Die Maya Bay wurde durch den Film „The Beach“ weltberühmt und war wegen Umweltschäden lange für Touristen gesperrt. Nach einer Renaturierung öffnete sie unter strengen Auflagen wieder. Railay Beach ist nur per Boot zu erreichen und gilt als eines der besten Klettergebiete Asiens. Kata Noi Beach hingegen bietet feinen Sand und ist deutlich ruhiger als der benachbarte Kata Beach – ideal für einen entspannten Tag am Meer.
Die thailändischen Strände stehen für das, was viele Urlauber an Südasien lieben: warmes Wasser, Palmen und eine beeindruckende Karstlandschaft. Die Redaktion empfiehlt einen Besuch in der Nebensaison, um den Menschenmassen zu entgehen.
Sri Lanka: Walbeobachtung und Surfer-Hotspots
Auch Sri Lanka ist mit gleich mehreren Stränden vertreten. Der Strand von Mirissa im Süden der Insel ist bekannt für seinen hellen Sand und die Möglichkeit, Wale zu beobachten – von Dezember bis April ziehen Blauwale regelmäßig an dieser Küste vorbei. Unawatuna, nur wenige Kilometer von Galle entfernt, lockt mit ruhigem Wasser, das von Korallenriffen geschützt wird. Die Bucht ist ideal zum Schnorcheln. Ergänzt wird das südasiatische Kontingent durch Arugam Bay an der Ostküste: Der Ort gilt bei Surfern als einer der besten Wellenreiter-Plätze Asiens, insbesondere zwischen Juni und September.
Alle drei Strände eignen sich hervorragend als Etappenziele auf einer Rundreise. Sie zeigen die Vielfalt der Insel – von der dichten Vegetation im Süden bis zu den weitläufigen Küsten im Osten.
Spiekeroog: Weite und Ruhe in der Nordsee
Als einziger deutscher Vertreter schaffte es Spiekeroog auf die Liste. Die autofreie Insel in der Nordsee bietet kilometerlange Sandstrände, die vor allem bei Familien und Ruhesuchenden beliebt sind. Der Hauptstrand erstreckt sich über die gesamte Südseite der Insel und lädt zu langen Spaziergängen bei Ebbe und Flut ein. Die einzigartige Natur ist Teil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer, das von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichnet wurde.
Wer Ruhe sucht, ist auf Spiekeroog richtig: Tagsüber darf das Watt betreten werden, und bei Niedrigwasser lässt sich das unendlich weite Land zu Fuß erkunden. Abends bleibt die Insel autofrei, sodass nur das Rauschen des Meeres zu hören ist.
Kroatien: Naturwunder an der Adria
Kroatien überzeugt mit gleich mehreren Küstenhighlights. Das bekannteste ist wohl Zlatni Rat auf der Insel Brač – eine Zunge aus hellem Kies, die sich je nach Wind und Strömung ständig verändert. Dieser Strand ist das Postkartenmotiv des Landes. Beliebt ist auch die Bucht Stiniva auf der Insel Vis, die zwischen steilen Felswänden versteckt liegt und nur über einen schmalen Durchgang zugänglich ist. Zuletzt ergänzt Sakarun auf der Insel Dugi Otok die Auswahl: Der lange Sandstrand erinnert mit seinem türkisfarbenen Wasser an die Karibik.
Die kroatischen Strände sind nicht nur im Sommer attraktiv. Auch in der Nebensaison laden sie zu erholsamen Stunden ein – und das bei angenehmen Temperaturen im Adriameer.
Fazit: Zehn Strände, vier Länder, ein gemeinsamer Nenner
Insgesamt listet die Reise-Redaktion zehn Strände aus vier Ländern. Sie haben eines gemeinsam: Sie bieten außergewöhnliche Landschaften und ideale Bedingungen für einen unvergesslichen Strandurlaub. Ob das klare Wasser Thailands, die Surfspots Sri Lankas, die Weite Spiekeroogs oder die versteckten Buchten Kroatiens – die Auswahl liefert Anregungen für den nächsten Urlaub.
Die Redaktion empfiehlt, bei der Planung auf die jeweilige beste Reisezeit zu achten und frühzeitig Unterkünfte zu buchen, da einige der Strände vor allem in der Hochsaison stark frequentiert sind.



