AfD bezieht Büro in Mitte – nur 100 Meter vom Fetisch-Club KitKat entfernt
AfD mietet Büro in Mitte nahe KitKat-Club

Die AfD hat neue Büroräume in Berlin-Mitte bezogen – in unmittelbarer Nachbarschaft zum bekannten Fetisch-Club „KitKat“. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung mietete die Partei die fünfte Etage eines Bürohauses am Köllnischen Park 1 an. Die Fläche von 1600 Quadratmetern kostet monatlich 32.000 Euro Miete.

Hintergrund: Kündigung der alten Geschäftsstelle

Die Anmietung erfolgt vor dem Hintergrund, dass der AfD ihre bisherige Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Wittenau fristlos gekündigt worden war. Grund war eine Party nach der Bundestagswahl im Februar 2025. Der Vermieter zog die Konsequenzen und kündigte der Partei. Die rechtliche Auseinandersetzung endete mit der Auflage, die Räumlichkeiten bis zum 30. September 2026 zu räumen. Seitdem war die Partei auf der Suche nach einem neuen Standort.

Nachbarschaft: Stadtwerke, Oxfam und KitKat

Im selben Gebäude am Köllnischen Park sind auch die Berliner Stadtwerke, Oxfam Deutschland und der Arbeiter- und Samariterbund (ASB) als Mieter ansässig. Pikant ist jedoch die unmittelbare Nähe zum KitKat-Club in der Brückenstraße, der nur etwa 100 Meter entfernt liegt. Der Club ist für seine sexuelle Freizügigkeit und Fetisch-Partys bekannt.

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Laut „Bild“ haben sich Mitarbeiter der AfD bereits über die räumliche Nähe zum Club beschwert. Es bestehe die Sorge, dass es zu Konflikten mit Besuchern des Clubs kommen könnte. Die Partei selbst äußerte sich bislang nicht offiziell zu den neuen Büroräumen oder den Beschwerden.

Mietkosten und Vertrag

Die monatliche Miete von 32.000 Euro für die 1600 Quadratmeter große Etage liegt im üblichen Rahmen für Büroflächen in zentraler Lage Berlins. Der Mietvertrag wurde laut „Bild“ bereits unterzeichnet, der Einzug der Mitarbeiter soll in den kommenden Wochen erfolgen.

Reaktionen und Ausblick

Die ungewöhnliche Nachbarschaft sorgt in Berlin für Schlagzeilen. Während die AfD weiterhin nach einer dauerhaften Lösung für ihre Bundesgeschäftsstelle sucht, dürfte die provisorische Unterbringung in Mitte für Diskussionen sorgen. Ob der Standort langfristig bestehen bleibt, ist unklar.

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