AfD startet vor Rotem Rathaus in Berliner Wahlkampf – mehrere Gegendemos
AfD startet Berliner Wahlkampf vor Rotem Rathaus

Die Berliner AfD läutet am Montagabend mit einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus die heiße Phase des Wahlkampfs für die Abgeordnetenhauswahl im September ein. Die Veranstaltung ist in der Versammlungsdatenbank der Berliner Polizei vermerkt und soll um 18 Uhr beginnen. Unter dem Slogan „Berlin stark machen“ wollen die Redner die Hauptstadt in den Fokus rücken.

Prominente Unterstützung aus anderen Bundesländern

Die AfD erwartet zum Auftakt zahlreiche prominente Gäste. Neben der Berliner Spitzenkandidatin Kristin Brinker werden auch der AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla, der sachsen-anhaltische Spitzenkandidat Ulrich Siegmund und der Parlamentarische Geschäftsführer der Brandenburger AfD-Fraktion, Dennis Hohloch, als Redner auftreten. Die Partei hofft auf eine starke Beteiligung, um ihre Position im Berliner Wahlkampf zu untermauern.

Parallelkundgebung und Gegenproteste

Parallel zur Hauptkundgebung ist eine weitere Demonstration unter dem Motto „Kai Wegner muss weg! Berlin hat Besseres verdient“ angemeldet, die ebenfalls von der AfD organisiert wird. Der Zug soll vom Platz am Roten Rathaus durch die Fußgängerzone zum Alexanderplatz führen. Die Berliner Polizei stellt sich auf eine herausfordernde Versammlungslage ein, da mehrere Gegendemonstrationen angemeldet wurden. Die Berliner Grünen mobilisieren zu einem Gegenprotest unter dem Motto „Berlin, bunt, stark“ um 17:30 Uhr am Neptunbrunnen. Zudem ist ein weiterer Gegenprotest aus dem pro-palästinensischen Milieu für 18 Uhr auf dem Rathausplatz vorgesehen.

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Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor

Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor, um mögliche Konflikte zwischen den Lagern zu verhindern. Die genaue Zahl der erwarteten Teilnehmer ist noch nicht bekannt, aber die Behörden rechnen mit mehreren hundert Personen auf beiden Seiten. Bereits in den vergangenen Wochen gab es bei AfD-Veranstaltungen in Berlin immer wieder Proteste, die teils eskalierten.

Die AfD hofft, mit dem Auftakt vor dem Roten Rathaus ein Zeichen zu setzen und ihre Anhängerschaft zu mobilisieren. Die Partei liegt in den Umfragen zur Abgeordnetenhauswahl derzeit bei rund 10 Prozent, während die regierende Koalition aus SPD, Grünen und Linken um ihre Mehrheit bangt. Der Wahlkampf in Berlin verspricht, hitzig zu werden – die Ereignisse am Montagabend werden zeigen, ob die Fronten weiter verhärten.

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