Festnahme: Unterstützer rechter Terrorgruppe in Thüringen
Festnahme: Unterstützer rechter Terrorgruppe

Die Bundesanwaltschaft hat in Thüringen zwei mutmaßliche Unterstützer der rechtsextremistischen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ festnehmen lassen. Die beiden deutschen Staatsangehörigen stehen im Verdacht, gemeinsam mit Komplizen versucht zu haben, eine Asylbewerberunterkunft im Landkreis Altenburger Land in Brand zu setzen.

Hintergrund der Festnahme

Laut Mitteilung der Behörde vom heutigen Tag wurden die Beschuldigten im Rahmen einer koordinierten Aktion von Spezialkräften festgenommen. Die Ermittlungen laufen seit mehreren Monaten und konzentrieren sich auf die rechtsextremistische Gruppierung, die nach Einschätzung der Bundesanwaltschaft darauf abzielt, durch Gewalttaten eine „ethnische Säuberung“ Deutschlands zu erreichen.

Versuchter Brandanschlag

Den Festgenommenen wird konkret zur Last gelegt, im Juli 2023 versucht zu haben, eine Unterkunft für Asylbewerber in Brand zu setzen. Der Anschlag misslang, weil ein Bewohner die Vorbereitungen bemerkte und die Polizei alarmierte. Verletzt wurde niemand. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass die Tat von der Gruppierung geplant und unterstützt wurde.

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Ermittlungen und weitere Schritte

Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Unterstützern und zur Struktur der „Letzten Verteidigungswelle“ dauern an. Die beiden Festgenommenen sollen im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheiden wird. Die Bundesanwaltschaft betont, dass die Gruppierung als terroristische Vereinigung eingestuft ist und die Sicherheitsbehörden mit Hochdruck an der Aufklärung arbeiten.

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