Hakenkreuz an Berliner Linke-Büro in Charlottenburg-Wilmersdorf
Hakenkreuz an Linke-Büro in Berlin

Ein Büro der Partei Die Linke im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist mit einem Hakenkreuz besprüht worden. Das schwarze Nazi-Symbol und ein Schriftzug wurden auf der Fensterscheibe der Geschäftsstelle entdeckt, wie die Linke mitteilte und ein Foto im Internet veröffentlichte. Der Schriftzug deutet auf eine rechtsextreme Gruppierung hin.

Ermittlungen der Polizei

„Derzeit müssen wir davon ausgehen, dass diese Tat einen extrem rechten Hintergrund hat“, so die Linke. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft den Vorfall als politisch motivierte Straftat. Die genaue Gruppierung, auf die der Schriftzug hinweist, wird noch untersucht.

Reaktionen der Landesgeschäftsführung

Landesgeschäftsführer Bjoern Tielebein erklärte: „Einschüchterungsversuche von Rechtsextremen kennen wir seit vielen Jahren, aber wir lassen uns nicht beirren. Demokratie lebt von Einsatz und Engagement.“ Die Partei betonte, dass sie sich durch solche Aktionen nicht einschüchtern lasse und weiterhin für ihre politischen Ziele eintreten werde.

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Hintergrund und Kontext

Der Vorfall reiht sich in eine Serie von rechtsextremen Übergriffen auf politische Büros in Berlin ein. In den vergangenen Monaten wurden mehrfach Büros von Parteien und Organisationen mit Hakenkreuzen und anderen Nazi-Symbolen beschmiert. Die Polizei Berlin hat ihre Maßnahmen gegen rechtsradikale Straftaten verstärkt.

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