Identitäre Bewegung besetzt Hermannsdenkmal: Staatsschutz ermittelt
Identitäre besetzen Hermannsdenkmal – Staatsschutz ermittelt

Rechtsextreme Aktivisten der Identitären Bewegung haben am Wochenende das Hermannsdenkmal bei Detmold in Nordrhein-Westfalen besetzt. Dabei zündeten sie Pyrotechnik und entrollten ein Banner. Ein 21-jähriger Schweizer kletterte von einem Balkon aus auf die Spitze des Denkmals und blieb dort mehrere Stunden, bevor er von der Polizei festgenommen wurde.

Staatsschutz übernimmt Ermittlungen

Der Staatsschutz in Bielefeld hat die Ermittlungen übernommen. Geprüft werden unter anderem Hausfriedensbruch, der Verdacht der Volksverhetzung und das Abbrennen illegaler Pyrotechnik. Der 21-Jährige zeigte sich gegenüber der Polizei unkooperativ und wurde nach seiner Festnahme wieder freigelassen. Die übrigen Mitglieder der Gruppe konnten flüchten.

Hintergrund der Aktion

Die Identitäre Bewegung gab an, mit der Besetzung gegen den Ausbau der Windkraft protestieren zu wollen. Die Bewegung wird vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft und beobachtet. Sie ist europaweit aktiv und richtet sich gegen Einwanderung.

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Das Hermannsdenkmal

Das Hermannsdenkmal erinnert an den Cheruskerfürsten Arminius und ist mit einer Höhe von knapp 54 Metern eines der bekanntesten Denkmäler Deutschlands. Es steht im Teutoburger Wald bei Detmold und ist ein beliebtes Ausflugsziel. Die Aktion der Rechtsextremen sorgte vor Ort für Empörung.

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