Remmo-Clan dementiert: Latife Arab keine Aussteigerin
Remmo-Clan: Latife Arab ist keine Aussteigerin

Der berüchtigte Remmo-Clan hat sich öffentlich von der angeblichen Clan-Aussteigerin Latife Arab distanziert. In einer Stellungnahme eines Clan-Mitglieds wird die Autorin scharf kritisiert und ihre Behauptungen werden als erfunden bezeichnet. Latife Arab, bürgerlich Hadra K. (46), wurde mit ihrem Buch über die arabische Kriminellenszene schnell zum Bestseller-Autor. Doch schon bald kamen massive Zweifel an ihrer Geschichte auf.

Clan-Mitglied äußert sich verächtlich

Ein Mitglied des Remmo-Clans schrieb in einer Nachricht an die Presse: „Diese Frau gehört nicht zu uns. Sie hat nie zum Clan gehört und ihre Geschichten sind frei erfunden.“ Die Verhöhnung der Autorin zeigt, dass der Clan ihre Behauptungen als lächerlich ansieht. Latife Arab hatte in ihrem Buch detaillierte Einblicke in die Strukturen und Machenschaften des Clans gegeben, die nun in Frage gestellt werden.

Staatsanwaltschaft prüft Vorwürfe

Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob die Aussagen von Latife Arab der Wahrheit entsprechen. Nach ersten Erkenntnissen gibt es erhebliche Widersprüche in ihren Schilderungen. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erklärte: „Wir untersuchen, ob hier möglicherweise eine Straftat vorliegt, etwa Betrug oder Verleumdung.“ Die Behörde hat bereits mehrere Zeugen vernommen, die die Darstellungen der Autorin nicht bestätigen konnten.

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Geheimnisvolles Dokument mit geschwärztem Namen

Besondere Aufmerksamkeit erregt ein angebliches offizielles Dokument, das Latife Arab als Beweis für ihre Clan-Zugehörigkeit vorgelegt hatte. Auf dem Dokument ist der Name der Familie jedoch geschwärzt. Experten bezweifeln die Echtheit des Papiers. Ein forensischer Gutachter sagte: „Die Schwärzung ist ungewöhnlich und könnte darauf hindeuten, dass das Dokument manipuliert wurde.“ Die Staatsanwaltschaft hat das Dokument zur Prüfung an ein unabhängiges Labor geschickt.

Die Ermittlungen dauern an. Sollte sich herausstellen, dass Latife Arab ihre Geschichte erfunden hat, drohen ihr rechtliche Konsequenzen. Ihr Verlag hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Bestseller-Autorin selbst bestreitet alle Anschuldigungen und betont, dass ihre Aussagen wahrheitsgemäß seien.

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