Weidel isoliert ehemaligen Vertrauten
Alice Weidel hat ein striktes Kontaktverbot gegen Tom Rohrböck durchgesetzt. Der Mann, der sich selbst „das Phantom“ nennt, war einst einer ihrer engsten Vertrauten. Heute darf ihn niemand aus ihrem Umfeld mehr treffen. Rohrböck behauptet, für große Unternehmen und sogar im Auftrag von Nachrichtendiensten Informationen über die AfD zu sammeln. Dies berichtet BILD unter Berufung auf Parteikreise.
Die Zeit an Weidels Seite
Rohrböck war über Jahre hinweg ein enger Berater Weidels. Er nahm an strategischen Treffen teil und soll Einfluss auf ihre politische Ausrichtung gehabt haben. Die Beziehung zerbrach jedoch, als Weidel von seinen angeblichen Aktivitäten erfuhr. Laut BILD soll Rohrböck in Hotels geheime Treffen mit Unternehmensvertretern abgehalten haben, bei denen es um die Weitergabe von Interna ging.
Einfluss im Machtkampf mit Chrupalla
Der aktuelle Machtkampf zwischen Weidel und Tino Chrupalla wird durch die Enthüllungen um Rohrböck weiter angeheizt. Weidel befürchtet, dass Rohrböck versuchen könnte, Chrupalla zu unterstützen. Ein Parteisprecher sagte gegenüber BILD: „Es gibt klare Anweisungen, dass jeder Kontakt zu Rohrböck unterbunden werden muss. Die Sicherheit der Partei hat oberste Priorität.“
Urteil über Weidels Zukunft
Rohrböck selbst äußerte sich skeptisch über Weidels Zukunft an der Parteispitze. In einer nicht näher genannten Quelle heißt es, er halte sie für zu kompromissbereit gegenüber den gemäßigten Kräften in der AfD. Weidel hingegen betont, dass sie die Partei geschlossen in die nächste Wahl führen werde.



