Belgien nimmt sieben Verdächtige nach Anschlag auf Synagoge fest
Belgien: Sieben Festnahmen nach Synagogen-Anschlag

Mehr als drei Monate nach einem Bombenanschlag auf eine Synagoge in Lüttich haben belgische Ermittler sieben Verdächtige festgenommen. Die Festnahmen erfolgten bei mehreren Polizeirazzien, wie die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mitteilte. Die Regierung hatte den Anschlag Anfang März als „verabscheuungswürdige antisemitische Tat“ eingestuft.

Hintergrund der Anschlagsserie

Der Anschlag in Lüttich reiht sich ein in eine Serie von Anschlägen auf jüdische Einrichtungen in Europa nach Beginn des Irankriegs. Der Irankrieg hatte Ende Februar mit US-israelischen Angriffen auf das Land begonnen. In der Folge kam es in mehreren europäischen Ländern zu Brandstiftungen und Anschlägen auf jüdische Ziele, darunter in London, Paris, Belgien, den Niederlanden und Deutschland. Hinter den Anschlägen werden proiranische Gruppen vermutet.

Details zum Anschlag in Lüttich

Bei dem Bombenanschlag Anfang März wurden das Haupttor der Synagoge beschädigt und Fenster zerstört. Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft machte zur Identität der Festgenommenen keine Angaben und verwies auf den Schutz der Ermittlungen. Die Behörden gehen von einer koordinierten Aktion aus.

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Reaktionen und Auswirkungen

Die Politik und die jüdische Gemeinde in Belgien zeigten sich alarmiert. Die Festnahmen werden als wichtiger Schritt im Kampf gegen antisemitische Gewalt gewertet. Die Ermittlungen dauern an, weitere Details werden in den kommenden Tagen erwartet.

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