Cottbus: Brandanschlag auf Wohnprojekt – Polizei ermittelt wegen versuchten Mordes
Brandanschlag in Cottbus: Ermittlungen wegen versuchten Mordes

Brandanschlag auf alternatives Wohnprojekt in Cottbus

Nach einem mutmaßlichen Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt in Cottbus hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Mordes aufgenommen. Die beiden Tatverdächtigen stammen nach Angaben der Ermittler aus dem rechtsextremistischen Spektrum. Die Tat ereignete sich in der Nacht zum Dienstag, wie die Polizei mitteilte.

Ermittlungen und Hintergründe

Die Polizei Brandenburg geht davon aus, dass die beiden Tatverdächtigen, ein 28-jähriger und ein 31-jähriger Mann, das Wohnprojekt gezielt in Brand gesetzt haben. Dabei wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand erheblicher Sachschaden. Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat die Ermittlungen übernommen. „Wir prüfen derzeit alle Hinweise auf ein rechtsextremistisches Motiv“, sagte ein Sprecher der Polizei.

Reaktionen und Bedeutung

Der Brandanschlag hat in Cottbus und Brandenburg breite Bestürzung ausgelöst. Das Wohnprojekt, das von einer alternativen Initiative betrieben wird, steht seit längerem im Fokus von Rechtsextremisten. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz in der Umgebung. „Wir werden alle Maßnahmen ergreifen, um die Täter zu fassen und weitere Anschläge zu verhindern“, erklärte ein Polizeisprecher.

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