Das FBI hat nach eigenen Angaben einen Anschlag auf den 80. Geburtstag von US-Präsident Donald Trump vereitelt. Die mutmaßlichen Attentäter sollen einen Angriff auf die UFC-Kampfnacht geplant haben, die zu Trumps Ehren auf dem Südrasen des Weißen Hauses stattfand. FBI-Chef Kash Patel erklärte, die Behörden hätten die Attacke rechtzeitig verhindern können. Mehrere Verdächtige sitzen in Haft.
Details zum vereitelten Anschlag
Patel schrieb auf X, seine Ermittler hätten die Planungen für Attacken auf die UFC-Show durchkreuzt. Nach einer „länderübergreifenden Operation“ befänden sich mehrere Verdächtige in Haft. Sicherheitskreise bestätigten der Nachrichtenagentur AP fünf Festnahmen – unter anderem in Ohio, Missouri und Kalifornien. Das FBI erfuhr bereits am 10. Juni von der möglichen Gefahr, vier Tage vor dem Event.
Perfider Plan der mutmaßlichen Täter
US-Medien berichten unter Berufung auf Sicherheitskreise von einem perfiden Plan: Die mutmaßlichen Täter wollten demnach explosive Drohnen einsetzen, um Gebäude nahe der Veranstaltung anzugreifen und Panik auszulösen. Die fliehende Menschenmenge sollte dann gezielt in die Schusslinie eines vorbereiteten Scharfschützen-Teams getrieben werden. Eine „zweite Welle“ von Angreifern habe geplant, das Tor des Weißen Hauses zu stürmen.
Ermittlungen durch Signal-Chats
Die Ermittler hatten angeblich Zugriff auf Signal-Chats, in denen mindestens 23 Nutzer den Anschlag geplant haben sollen. Ein Verdächtiger soll erklärt haben, Ziel seien „kapitalistische Eliten“, Milliardäre und Politiker gewesen. Der Direktor des Secret Service, Sean Curran, teilte mit, auch seine Behörde habe rund um die Uhr gearbeitet, um die Verantwortlichen zu identifizieren und zur Rechenschaft zu ziehen.
Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der USA
Die UFC-Show war Teil der großen Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der USA und gleichzeitig das Event zu Trumps 80. Geburtstag. Sie fand am Sonntag auf dem Südrasen des Weißen Hauses statt. Tausende Zuschauer feierten dort mit – darunter zahlreiche Politiker, Prominente und Soldaten. 4000 Gäste waren zu den Feierlichkeiten geladen, zum Public Viewing hinter dem Weißen Haus kamen weitaus mehr Schaulustige.



