Iran-Experte Beni Sabti: Regime ist schwach, wackelig und arrogant
Iran-Experte: Regime schwach, wackelig und arrogant

Der Iran steht nach dem verheerenden Angriff Israels und der USA am 28. Februar vor einer ungewissen Zukunft. Der Tod des Ober-Mullahs Ali Chamenei, dessen Beerdigung für Samstag anberaumt ist, hat die ohnehin fragile Lage weiter destabilisiert. Top-Experte Beni Sabti beschreibt das Regime als „schwach, wackelig und arrogant“.

Wer regiert den Iran wirklich?

Nach dem Tod Chameneis ist die Machtfrage im Iran neu aufgeworfen. Interne Streitigkeiten zwischen verschiedenen Fraktionen der Führungsriege sind offen zutage getreten. Sabti zufolge ist die aktuelle Führung nicht in der Lage, eine kohärente Strategie zu verfolgen. „Das Regime ist ein Kartenhaus, das jederzeit zusammenbrechen kann“, so der Experte.

Atomprogramm zweitrangig?

Interessanterweise, so Sabti, sei das Atomprogramm für die Mullahs gar nicht mehr das wichtigste Thema. „Die Prioritäten haben sich verschoben. Es geht jetzt ums nackte Überleben des Systems“, erklärt er. Ein Deal mit den USA, der ohnehin auf sehr wackligen Beinen stehe, sei nur noch ein Nebenschauplatz.

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Kampf der Kräfte im Iran

Im Inneren des Landes treffen verschiedene Kräfte aufeinander. Die Hardliner um die Revolutionsgarden versuchen, die Kontrolle zu behalten, während moderate Kräfte auf eine Öffnung drängen. Die Bevölkerung leidet unter den wirtschaftlichen Sanktionen und der Repression. „Die Mullahs haben Angst vor dem eigenen Volk“, so Sabti.

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