Iran und Ägypten protestieren gegen Pride-Match bei WM 2026
Iran und Ägypten protestieren gegen Pride-Match

Das WM-Duell zwischen Iran und Ägypten am Samstag (5 Uhr) in Seattle droht zum politischen Eklat zu werden. Beide Fußballverbände haben gemeinsam Protest gegen die Ausrichtung des Spiels als offizielles „Pride Match“ eingelegt. In einem Schreiben an die Fifa fordern sie, sämtliche Regenbogen-Symbole und Pride-Aktionen im Stadion zu unterbinden.

Sportliche Ausgangslage in Gruppe G

Sportlich ist in der Gruppe G noch alles offen. Ägypten führt mit vier Punkten und hat den Gruppensieg vor Augen. Der Iran (2 Punkte) kann die Nordafrikaner aber noch von Platz 1 verdrängen. Auch Belgien (2) und Neuseeland (1) hoffen noch auf das Achtelfinale. Doch nun überschattet der Streit um die Regenbogenfahne die Partie.

Protest gegen Pride-Symbolik

Nach Informationen von „The Athletic“ verlangen die Verbände, dass „keine entsprechenden Zeremonien oder Werbeaktionen“ im Stadion stattfinden. Hinter den Kulissen wurde sogar über einen Boykott oder Spielabbruch gesprochen. Besonders im Iran ist die Ablehnung extrem: Homosexuelle Menschen werden dort verfolgt, für gleichgeschlechtliche Beziehungen droht die Todesstrafe. Auch in Ägypten können homosexuelle Handlungen strafrechtliche Konsequenzen haben.

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Fifa hält an Inklusion fest

Die Fifa erklärte, die Weltmeisterschaft sei ein „inklusives Event“, Fans aller sexuellen Orientierungen seien willkommen. Aus dem Organisationskomitee in Seattle hieß es: „Lasst uns die Menschen willkommen heißen – und zeigen, wie stolz wir sind.“ Das Spiel am Samstag wird somit weit mehr als nur ein Kampf um den Gruppensieg.

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