Die Berliner Schnauze Kasupke ist außer sich: US-Präsident Donald Trump und FIFA-Boss Gianni Infantino haben nach seiner Ansicht den Fußball entehrt. Auslöser ist ein Vorfall bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. US-Stürmer Folarin Balogun sah nach einem Foul die Rote Karte und wurde für das Achtelfinale gesperrt. Doch dann hob die FIFA die Sperre auf und setzte sie zur Bewährung aus – offenbar, weil Trump persönlich bei Infantino intervenierte.
Kungelei statt sportlicher Wettstreit
Kasupke kommentiert: „Da bleibt einem echt der Mund offen stehen. US-Torjäger Balogun sieht bei der Fußball-WM nach einem Foul die Rote Karte und ist fürs Achtelfinale gesperrt. Nun darf er doch spielen, denn die FIFA hat die Sperre aufgehoben und zur Bewährung ausgesetzt. Und das alles, weil offensichtlich der alte Trump bei seinem Spezi, FIFA-Boss Infantino, angerufen und ihm gesagt hat, wo der Hammer hängt.“
Der Kolumnist kritisiert scharf: „Das ist nicht zu fassen. Die beiden Herren scheinen zu glauben, sie könnten sich alles erlauben. Kungeln die jetzt auch aus, wer das Turnier gewinnen darf? Mit Sport hat das nichts mehr zu tun, nur noch mit Macht und Kohle.“
Ein Fall von Machtmissbrauch?
Die Entscheidung der FIFA wirft Fragen auf. Normalerweise sind Platzverweise und Sperren nach klaren Regeln zu behandeln. Dass eine Sperre nach einem Telefonat mit dem US-Präsidenten aufgehoben wird, nährt den Verdacht auf Einflussnahme. Kasupke sieht darin einen weiteren Beleg für die Käuflichkeit des Weltfußballs.
Die USA spielen im Achtelfinale gegen einen noch nicht bekannten Gegner. Mit Balogun in der Startelf steigen ihre Chancen deutlich. Für viele Fans und Experten ist der Vorgang jedoch ein Schlag ins Gesicht des Fairplays.



