Marius (†22) erstochen: Kanzler Merz bietet Eltern Hilfe an
Marius erstochen: Kanzler Merz bietet Eltern Hilfe an

Nach dem gewaltsamen Tod ihres Sohnes Marius (†22) haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) und weitere Spitzenpolitiker bei den Eltern Thomas (59) und Elke Dick (56) gemeldet. Die Eltern des getöteten Studenten fordern Konsequenzen, damit sich solche Taten nicht wiederholen.

Hintergrund der Tat

Am vergangenen Mittwoch traf Marius Dick in Trier auf Sajad M. (22). Der laut Staatsanwaltschaft psychisch kranke Afghane zog ein Messer und traf den Studenten direkt ins Herz. Marius starb noch am Tatort. Die Eltern stehen unter Schock und funktionieren nur noch, wie sie der Bild-Zeitung sagten.

Telefonat mit dem Bundeskanzler

Am Sonntagabend klingelte bei den Dicks das Telefon. Am Apparat war Bundeskanzler Friedrich Merz. „Ich war überrascht, doch auch sehr dankbar“, sagte Thomas Dick zu BILD. Das etwa zehnminütige Gespräch sei sehr emotional gewesen. Merz sprach den Eltern sein Beileid aus und bot Unterstützung an. Details nannte der Vater nicht, betonte aber: „Es war ein gutes Gespräch.“

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Zusagen von Landes- und Bundespolitikern

Auch der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (51, CDU) und der Chef der Mainzer Staatskanzlei Marcus Klein (49, CDU) meldeten sich bei den Eltern. Sie boten psychologische Betreuung an und sagten zu, bei Bedarf sofort jemanden vorbeizuschicken. Elke Dick, die sich ehrenamtlich in der CDU engagiert, war zuvor im Internet und per Mail angefeindet worden. Auch hierfür wurde Hilfe zugesichert: Die zuständigen Stellen würden sich der Anliegen annehmen.

Fall auf der Tagesordnung in Berlin

Den Eltern wurde zugesichert, dass der Fall ihres Sohnes noch am Montag auf der Tagesordnung in Berlin stehen würde. „Darüber sind wir besonders froh. Denn nach dem Mord an unserem Sohn muss sich endlich etwas ändern. So kann es in Deutschland nicht mehr weitergehen“, sagte Thomas Dick. Er fügte hinzu: „Heute suchen wir uns im Urnenwald einen Platz für das Grab von Marius.“

Reaktionen und Forderungen

Elke Dick erwartet von der Politik „echte Lösungen, damit so etwas nie wieder passieren und der nächste Mord vermieden werden kann.“ Der Messerstecher Sajad M. wurde in eine forensische Psychiatrie eingewiesen. Die Polizei ermittelt wegen Totschlags. Die Eltern hoffen, dass der Tod ihres Sohnes nicht umsonst war und die Politik jetzt handelt.

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