Moskau hofft auf baldiges Treffen mit US-Außenminister Rubio
Moskau hofft auf baldiges Treffen mit US-Außenminister Rubio

Moskau würde es nach eigenen Angaben begrüßen, wenn sich die Außenminister von Russland und den USA zeitnah treffen würden. Das erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag auf Nachfrage eines Journalisten, ob sich Russlands Außenminister Sergej Lawrow beim geplanten Asean-Treffen in der philippinischen Hauptstadt Manila mit dem US-Außenminister Marco Rubio treffen werde.

Peskow: Kontakte technischer Natur, aber Treffen willkommen

Zwar seien Peskow zufolge „Kontakte über die Außenministerien und diplomatische Kanäle natürlich größtenteils technischer Natur“ – der Kremlsprecher ergänzte: „Aber sollte es zu einem Kontakt auf Außenministerebene kommen, würden wir das sicherlich sehr begrüßen.“

Aktuell versammeln sich ranghohe Diplomaten in Manila anlässlich des Außenministertreffens der südostasiatischen Staatengemeinschaft Asean. Medienberichten zufolge soll sich Rubio vom 19. bis 23. Juli in der philippinischen Hauptstadt aufhalten.

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Rubio offen für Gespräche mit Russland und dem Iran

Auf Nachfrage einer Reporterin bestätigte der US-Republikaner mögliche bilaterale Treffen zunächst nicht. „Aber wir wären sicher offen, sie zu treffen“, ergänzte er. Rubio sei sich indes nicht sicher, ob ein solches Treffen bereits vereinbart worden sei.

Bereits am Sonntagabend (Ortszeit) erklärte Rubio kurz vor seinem Abflug nach Manila, dass er trotz neuer Angriffe gegen den Iran auch weiterhin zu Gesprächen mit Teheran bereit sei: „Wir sind stets offen für Diplomatie.“ Es müsse aber eine Vereinbarung sein, die Teheran auch bereit sei, einzuhalten. „Wir haben es mehrfach mit dem Iran versucht und werden es auch weiterhin versuchen. Sollte sich diese Tür öffnen, würden wir das begrüßen“, ergänzte Rubio.

Ukraine-Friedensverhandlungen auf Eis gelegt

In den vergangenen Monaten waren die Verhandlungen zwischen Vertretern der USA, der Ukraine und Russlands hinsichtlich einer möglichen Beendigung des Ukraine-Krieges ins Stocken geraten und wurden schließlich auf Eis gelegt. Erst am vergangenen Donnerstag hatte Kremlsprecher Peskow vor Journalisten erklärt, dass die russische Führung derzeit keine unmittelbaren Aussichten auf eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit der Ukraine sieht. Zwar sei man der türkischen Seite für die bisherigen Vermittlungsversuche dankbar, räumte er ein. „Jedoch gibt es derzeit keine unmittelbaren Aussichten auf eine Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses. Wir sehen jedenfalls keine Anzeichen dafür. Dennoch bleibt die russische Seite diesem Weg sicherlich weiterhin offen.“

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