Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick hat nach der WM-Partie gegen Argentinien deutliche Kritik am Video-Assistenten (VAR) geübt. Der 67-Jährige bemängelt, dass vor Lionel Messis Führungstreffer zum 1:0 ein Foulspiel übersehen wurde. „Es war ein klares Foul an unserem Spieler, das hätte der VAR erkennen müssen“, sagte Rangnick nach der Partie.
VAR-Eingriff ausbleiben: Rangnick sieht klare Fehlentscheidung
Laut Rangnick habe der argentinische Superstar Messi den Ball erst nach einem regelwidrigen Einsatz bekommen. „Das Tor hätte nicht zählen dürfen. Wir haben uns benachteiligt gefühlt“, so der frühere Bundesliga-Trainer. Die Szene ereignete sich in der 34. Minute, als Messi aus kurzer Distanz traf. Rangnick betonte, dass der VAR in solchen Situationen eingreifen müsse, um Fairness zu gewährleisten.
Diskussion um VAR-Einsatz bei der WM
Der Vorfall entfachte erneut die Debatte über die Effektivität des VAR bei der Weltmeisterschaft. Während einige Experten die Entscheidung des Schiedsrichters verteidigten, sahen andere klare Fehler. Die österreichische Mannschaft verlor das Spiel letztlich mit 1:2. Rangnick forderte eine konsequentere Anwendung der Technik. „Wenn der VAR nicht eingreift, wozu haben wir ihn dann?“, fragte der Trainer rhetorisch.
Reaktionen auf Rangnicks Kritik
Die Aussagen von Rangnick sorgten in den sozialen Medien für geteilte Reaktionen. Während viele Fans ihm zustimmten, verwiesen andere auf die schwierige Aufgabe der Schiedsrichter. Offizielle Stellen äußerten sich bislang nicht zu dem Vorfall. Die FIFA betonte jedoch, dass der VAR gemäß den Richtlinien arbeite und menschliche Fehler nicht ausgeschlossen werden könnten.



