Razzien gegen mutmaßliche IS-Mitglieder in drei Bundesländern
Razzien gegen IS-Verdächtige in drei Bundesländern

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen mutmaßliche Mitglieder der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) und hat am heutigen Tag Durchsuchungen in drei Bundesländern durchgeführt. Auf Anordnung des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs durchsuchten Beamte die Wohnungen von fünf Beschuldigten in Filderstadt (Baden-Württemberg), Potsdam (Brandenburg) und im Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen). Gegen die fünf Personen wird wegen Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung ermittelt.

Verdacht auf Vernetzung und Geldbeschaffung

Nach Angaben der Bundesanwaltschaft besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten als Mitglieder des IS nach Deutschland eingereist sind, um sich hierzulande und in Europa mit weiteren Anhängern der Terrororganisation zu vernetzen und Geld zu beschaffen. Festnahmen erfolgten bei den Durchsuchungen nicht. Die Maßnahmen dienten laut Bundesanwaltschaft dazu, die Verdachtsmomente zu klären. Die Ermittlungen laufen bereits seit längerem.

Weitere Durchsuchungen bei elf Zeugen

Zudem fanden Durchsuchungen bei elf weiteren Personen statt, die nicht als tatverdächtig gelten, aber als Zeugen oder zur Spurensicherung relevant sein könnten. Diese Einsätze betrafen Orte in Hof (Bayern), Berlin, Potsdam und Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg), Limburg-Weilburg und den Wetteraukreis (Hessen), Dortmund (Nordrhein-Westfalen) sowie den Kreis Stormarn (Schleswig-Holstein).

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Bei den Durchsuchungen waren Beamte des Bundeskriminalamtes sowie Polizeikräfte der Länder Baden-Württemberg, Brandenburg und Hessen im Einsatz. Die Aktion steht im Zusammenhang mit laufenden Ermittlungen gegen ein mutmaßliches IS-Netzwerk in Deutschland.

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