Mick Jagger, der 82-jährige Frontmann der Rolling Stones, hofft auf Konzerte seiner Band im Jahr 2027. Am Freitag, den 10. Juli, veröffentlicht die Band das neue Album „Foreign Tongues“. Jagger erklärte der Deutschen Presse-Agentur in London: „Ich bin bereit. Ich habe neulich erst in einem Pub gesungen. Das spricht doch für sich.“
Spontanauftritt in Oxford
Im Juni überraschte Jagger Gäste in einem Pub in Oxford mit einem spontanen Auftritt. Bei einer öffentlichen Folk-Session sang er gemeinsam mit Studenten, begleitet von Matt Clifford, dem Tour-Keyboarder der Rolling Stones. Dieser Auftritt unterstreicht Jaggers Vorfreude auf die Rückkehr auf die große Bühne.
Ronnie Wood wünscht sich Bühnen-Comeback
Auch Gitarrist Ronnie Wood (79) hofft auf ein baldiges Comeback der Rolling Stones. „Hoffen wir es mal“, sagte er der dpa. „Dieses Jahr passiert nichts mehr. Deshalb gehe ich mit meiner Soloband auf Tour.“ Wood wird unter anderem am 3. September in Köln auftreten. „Ich freue mich sehr auf die Solo-Gigs, während ich darauf warte, dass wir im neuen Jahr wieder (mit den Stones) zusammenkommen.“
Keith Richards als entscheidender Faktor
Ob die Rolling Stones 2027 tatsächlich Konzerte geben, hängt Berichten zufolge stark von Gitarrist Keith Richards ab. Jagger sagte dazu: „Ich würde gern sehr zuversichtlich klingen“, und lachte. Richards, ebenfalls 82 Jahre alt, äußerte sich im „Uncut“-Interview zu den Strapazen des Tourens: „Es ist das Reisen, das einen fertig macht.“
Konzertreihe statt Tournee
Ihre letzte Tournee absolvierten die Rolling Stones 2024 in Nordamerika. Eine geplante Europa-Tournee im vergangenen Jahr wurde wegen Einwänden von Keith Richards abgesagt. Stattdessen stellte Richards eine Konzertreihe in Aussicht. „Egal wo - in London, New York, Paris oder sonst wo. Ich spiele auch in Rom“, sagte er. „Ich sehe keinen Grund, warum wir nicht ein paar Shows in einem neuen Format auf die Beine stellen könnten.“



