Ronzheimer trifft Iryna Terekh: Die Drohnenkriegerin, die Putin fürchtet
Ronzheimer trifft Iryna Terekh: Die Drohnenkriegerin

Iryna Terekh, 34 Jahre alt, ist eine der meistgeschützten Frauen der Ukraine. Sie gilt als „Mutter der Drohnen“ und baut die Waffe, die Kremlchef Wladimir Putin am meisten fürchtet: die Langstreckendrohne FP-1. Mit diesen Fliegern werden nächtliche Explosionen tief im russischen Hinterland möglich.

7000 Mitarbeiter in geheimen Fabriken

In ihren geheimen Fabriken entstehen täglich Hunderte dieser Drohnen. Terekh beschäftigt rund 7000 Mitarbeiter, die rund um die Uhr an der Produktion arbeiten. Die Standorte der Fabriken werden streng geheim gehalten, um sie vor russischen Angriffen zu schützen.

Führungsstil: Widerspruch statt Gehorsam

Terekh setzt auf einen ungewöhnlichen Führungsstil. Statt blindem Gehorsam fördert sie Widerspruch und kritische Diskussionen unter ihren Mitarbeitern. „Nur so können wir die besten Lösungen finden“, sagt sie im Gespräch mit BILD-Reporter Paul Ronzheimer. Dieser Ansatz mache ihr Team besonders innovativ und effizient.

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Die Technologie hinter der FP-1

Die FP-1-Drohne ist eine Langstreckenwaffe, die Ziele in großer Entfernung präzise angreifen kann. Ihre genaue Reichweite und technischen Details unterliegen der Geheimhaltung, doch Experten schätzen, dass sie mehrere hundert Kilometer zurücklegen kann. Die Drohnen werden für nächtliche Angriffe eingesetzt, was sie besonders schwer abzuwehren macht.

Strategische Bedeutung für die Ukraine

Die Produktion dieser Drohnen hat für die Ukraine strategische Bedeutung. Sie ermöglicht Angriffe auf russische Militärziele, die weit hinter der Frontlinie liegen. Laut Militärexperten hat der Kreml die FP-1-Drohne als eine der größten Bedrohungen eingestuft. Terekh selbst sagt: „Wir geben der Ukraine ein Werkzeug, um sich zu verteidigen und den Krieg zu beenden.“

Sicherheitsvorkehrungen auf höchstem Niveau

Iryna Terekh gehört zu den bestgeschützten Personen des Landes. Sie reist stets mit Personenschutz und wechselt regelmäßig ihre Aufenthaltsorte. Die Geheimhaltung ihrer Produktionsstätten hat oberste Priorität. Nur ein kleiner Kreis von Vertrauten kennt die genauen Standorte.

Ausblick: Die Zukunft der Drohnenkriegsführung

Die Ukraine setzt zunehmend auf Drohnen als asymmetrische Waffe gegen die russische Übermacht. Terekhs Unternehmen plant, die Produktion weiter zu steigern und neue Modelle zu entwickeln. „Wir müssen schneller sein als der Feind“, betont sie. Die Drohnenkriegerin ist zu einer Symbolfigur des ukrainischen Widerstands geworden – und zu einem Ziel für den Kreml.

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