Medienberichten zufolge hat ein russisches Kriegsschiff Warnschüsse im Ärmelkanal abgefeuert. Der Vorfall ereignete sich in der Nähe einer in Großbritannien registrierten Jacht. Das britische Verteidigungsministerium bestätigte, dass man die Berichte untersuche.
Hintergründe des Vorfalls
Nach Angaben der BBC prüft das Verteidigungsministerium die Meldungen. Ein Sprecher erklärte: „Wir untersuchen Berichte über einen Vorfall im Ärmelkanal.“ Die Jacht habe sich der russischen Fregatte genähert, wie die Nachrichtenagentur Reuters von einer mit dem Vorfall vertrauten Person erfuhr. Die genauen Hintergründe blieben zunächst unklar.
Spannungen im Ärmelkanal
Erst am Sonntag hatte das britische Militär einen mit Sanktionen belegten Öltanker der russischen Schattenflotte im Ärmelkanal geentert. Es war der erste Einsatz dieser Art, der darauf abzielt, russische Einnahmen aus Ölgeschäften zu unterbinden, mit denen die Regierung in Moskau ihren Krieg in der Ukraine finanziert. Am Montag teilte die Marine mit, zwei britische Schiffe hätten die russische Fregatte „Admiral Grigorowitsch“ im Ärmelkanal westlich von Brest in Frankreich beschattet.
Weitere Details werden in Kürze erwartet.



