Sheryl Crow kritisiert Trumps UFC-Geburtstagsspektakel als schändlich
Sheryl Crow kritisiert Trumps UFC-Spektakel scharf

Sheryl Crow empört über Trumps Geburtstags-UFC

US-Präsident Donald Trump ließ sich zu seinem 80. Geburtstag ein Kampfspektakel mit dem Namen UFC Freedom 250 vor dem Weißen Haus ausrichten. Die amerikanische Sängerin Sheryl Crow, 64 Jahre alt, hat sich nun empört über diese Veranstaltung geäußert. In ihrer Instagram-Story schrieb sie: „Was letzte Nacht auf dem Rasen des Weißen Hauses geschah, war schändlich und vollkommen würdelos.“

Bei den Käfigkämpfen, die von der Ultimate Fighting Championship (UFC) veranstaltet wurden, sind nahezu alle Techniken erlaubt. Werfen, Würgen und Treten sind auch dann gestattet, wenn der Gegner bereits am Boden liegt. Crow kritisierte nicht nur die Gewalt, sondern auch den gesellschaftlichen Kontext: „Mächtige, reiche Menschen füllten den Rasen, um einem gewaltsamen Sport zuzuschauen, der mit einem abscheulichen und rassistischen Kommentar endete. Und das alles, während der durchschnittliche Amerikaner Gesundheitsversorgung, Benzin und Lebenshaltungskosten nicht bezahlen kann.“

Rassistischer Kommentar eines UFC-Kämpfers

Mit dem „abscheulichen und rassistischen Kommentar“ bezog sich Crow offenbar auf eine Äußerung des UFC-Kämpfers Josh Hokit. Nach seinem Sieg rief dieser: „Michelle Obama ist ein Mann. Habe ich recht, Amerika?“ Crow, die Trump bereits in der Vergangenheit mehrfach kritisiert hatte, beließ es jedoch nicht bei der Kritik an dem Event. Sie schrieb weiter: „Lasst euch nicht täuschen. Diese Regierung ist korrupt und schert sich einen Dreck um das amerikanische Volk. Sie kümmert sich nur darum, auf Kosten und zum Trotz unserer Demokratie Geld in rauen Mengen zu scheffeln.“

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Die Sängerin appellierte an ihre Landsleute: „Wenn wir weiterhin diese Art der Ablenkung von der Realität unterstützen, sind wir nicht besser als sie. Lasst uns besser sein, Amerika.“ Mit diesen Worten stellte sie die Veranstaltung in einen größeren politischen Zusammenhang und forderte die Bevölkerung auf, sich nicht von solchen Spektakeln blenden zu lassen.

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