Künstlerin verteidigt Sexpuppe im Schloss Bellevue
Künstlerin verteidigt Sexpuppe im Schloss Bellevue

Künstlerin über Sexpuppe im Schloss Bellevue: „Muss das sein?“

Eine Ausstellung in Schloss Bellevue sorgt international für Aufregung – vor allem wegen des Bronzeabgusses einer Sexpuppe. Die Berliner Künstlerin Alexandra Bircken äußert sich nun zu den Kontroversen.

„Muss das sein? Das haben Frauen meiner Generation in ihrer Jugend oft zu hören bekommen“, sagt Bircken im Interview. Sie verteidigt ihr Werk als künstlerischen Ausdruck, der provozieren und zum Nachdenken anregen soll.

Die Ausstellung im Amtssitz des Bundespräsidenten hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Kritiker hinterfragen die Angemessenheit eines solchen Exponats an diesem Ort. Bircken hingegen betont die künstlerische Freiheit und die Notwendigkeit, Tabus zu brechen.

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„Kunst muss nicht immer gefällig sein“, so die Künstlerin weiter. Sie hoffe, dass die Diskussion über ihr Werk zu einem tieferen Verständnis von Kunst und Gesellschaft beitrage.

Der Bronzeabguss einer Sexpuppe ist Teil einer größeren Schau, die noch bis Ende des Monats in Schloss Bellevue zu sehen ist. Die Debatte um das Werk hält an.

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