Taekwondo-Präsident sieht Berlin mit guten Olympia-Chancen
Gerd Kohlhofer von der Taekwondo Union hat sich optimistisch zu Berlins Chancen bei der Olympia-Bewerbung geäußert. Der Verbandspräsident sieht die Hauptstadt als „einfach etwas anderes als Krefeld“ und betont, dass Berlin aus seiner Sicht sehr gute Aussichten hat, den nationalen Zuschlag zu erhalten.
Der Vergabeprozess im Detail
Auf die Frage, ob Berlins Chancen auf Olympia fast dahin seien, antwortete Kohlhofer klar: „Für mich überhaupt nicht. Warum sollten sie das sein?“ Er erläuterte, dass der Vergabeprozess oft missverstanden werde. Entscheidend sei nicht nur die sportliche Infrastruktur, sondern auch das internationale Ansehen und die Fähigkeit, ein globales Event auszurichten. Berlin biete hier einzigartige Voraussetzungen.
Kohlhofer betonte, dass die Taekwondo Union die Bewerbung Berlins voll unterstütze. Die Stadt habe bereits bei der Olympiabewerbung für 2000 und 2036 Erfahrung gesammelt und könne auf bestehende Sportstätten zurückgreifen. Zudem sei Berlin ein Symbol für Weltoffenheit und Toleranz, was bei der Vergabe eine wichtige Rolle spiele.
Abschließend sagte der Verbandspräsident: „Berlin hat das Potenzial, Olympische Spiele zu veranstalten, die in die Geschichte eingehen. Wir sollten diese Chance nutzen.“



